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Havarierte Segelyacht „Filou“ in den Hafen von Norderney geschleppt

Nachdem die niederländische Segelyacht „Filou“ tagelang am Strand von Norderney feststeckte, musste sie nun manövrierunfähig abgeschleppt werden. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

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Erst Strandfoto, nun Abschleppdienst. Schöner Urlaub geht irgendwie anders, nä? — Rocky, Chefkolumnist
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Die niederländische Segelyacht „Filou“ kann die Insel Norderney weiterhin nicht verlassen. Nachdem das Schiff tagelang am Strand festgesteckt hatte, musste es nach einem missglückten Fahrversuch manövrierunfähig in den Hafen geschleppt werden. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.

Defekt verhindert Rückkehr auf die Nordsee

Der Skipper der acht Meter langen Yacht beabsichtigte, bei steigendem Hochwasser mit dem Boot in die Nordsee zurückzukehren. Da jedoch mutmaßlich sowohl die Ruderanlage als auch die Maschine defekt sind, war das Schiff manövrierunfähig und musste von der Seenotrettung abgeschleppt werden, wie die Tagesschau berichtet. „Das war ein Routineeinsatz unserer Baltrumer Kollegen mit der ''Woltera''“, sagte ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS) am Samstag.

Ermittlungen der Wasserschutzpolizei

Zuvor war das Segelboot vor gut einer Woche auf Grund gelaufen und hatte am Strand an der Oase Norderney gelegen, wo es Urlaubern als beliebtes Fotomotiv diente. Die Wasserschutzpolizei hat nun Ermittlungen zu dem Vorfall am Strand aufgenommen. In der Nähe des Fundorts werden in diesem Sommer Stromkabel für den Anschluss von Windparks im Meer verlegt. Nach den Angaben bestand durch das feststeckende Schiff jedoch keine Gefahr für die Bauarbeiten am Nordstrand.

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05.09., 04:12 Uhr