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Großeinsatz in Scharbeutz: 30 Hektar Fläche in Gronenberg brennen

Ein massiver Flächenbrand in Gronenberg hat am Sonntagnachmittag einen Großeinsatz ausgelöst. Rund 150 Einsatzkräfte und lokale Landwirte bekämpften das Feuer auf einer Fläche von 30 Hektar.

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In der Gemeinde Scharbeutz ist es am Sonntagnachmittag zu einem massiven Flächenbrand gekommen, bei dem rund 30 Hektar Land in Gronenberg brannten. Etwa 150 Einsatzkräfte von acht Feuerwehren, Spezialkräfte mit Drohnen sowie örtliche Landwirte waren im Dauereinsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Nach rund einer Stunde konnte die Feuerwehr schließlich „Feuer aus“ melden.

Der Brand wurde am Sonntag gegen 14.20 Uhr gemeldet. Zunächst alarmierte die Leitstelle wegen eines Flächenbrands von über 500 Quadratmetern, doch bereits auf der Anfahrt wurde das Stichwort erhöht, da eine dichte Rauchwolke ein weitaus größeres Ausmaß vermuten ließ. Wegen der starken Rauchentwicklung schlug auch die Warn-App Nina Alarm.

Schwierige Wasserversorgung und Unterstützung durch Landwirte

Die enorme Ausdehnung des Feuers machte lange Schlauchleitungen von der Hauptstraße bis zu einem abgelegenen Hof erforderlich, um die Löschfahrzeuge mit Wasser zu versorgen. Zudem rückten Tanklöschfahrzeuge aus Ahrensbök und Neustadt an, wie die shz berichtet. „Wir haben einfach viel Personal benötigt, da die betroffene Fläche so riesig war“, sagte Gemeindewehrführer Malte Levgrün. Am Ende kämpften rund 150 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren gegen die Flammen. Unterstützung erhielten sie von Landwirten, die mit Traktoren und Grubbern breite Barrieren in den Boden zogen, um ein Übergreifen des Feuers auf weitere Felder zu verhindern.

Einsatz von Drohnen zur Glutnestersuche

Aufgrund der Größe der betroffenen Fläche wurden zudem die DLRG Haffkrug sowie die Technische Einsatzleitung des Kreises Ostholstein mit Drohnen nachalarmiert. „Aus der Luft konnte man das ganze Ausmaß sehen und noch einzelne Glutnester aufspüren“, erklärte Gemeindewehrführer Malte Levgrün das Vorgehen der Feuerwehr. Zur Ursache des Brandausbruchs liegen bislang keine Informationen vor.

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