DLRG warnt vor Gefahren beim Baden nach mehreren Todesfällen
Im Juni sind in Schleswig-Holstein vier Menschen bei Badeunfällen ertrunken. Die DLRG mahnt angesichts steigender Zahlen bundesweit zur Vorsicht und gibt Verhaltenstipps.
In Schleswig-Holstein sind im Juni dieses Jahres vier Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Angesichts dieser Entwicklung und hoher Unfallzahlen im gesamten Bundesgebiet mahnt die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft zur Vorsicht. Besonders junge Männer sind laut den Lebensrettern gefährdet. Sonniges Sommerwetter und die Sommerferien locken derzeit zahlreiche Badegäste an die Strände und Seen im Land. Doch der Start in die Badesaison verläuft verlustreich. Allein im Juni verzeichnete die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Schleswig-Holstein vier tödliche Badeunfälle, wie die Tagesschau berichtet. Im Vorjahresmonat waren es drei Badetote. Präsidentin der DLRG Ute Vogt spricht in diesem Zusammenhang von einem tragischen Start in die Badesaison.
Hohe Unfallzahlen im gesamten Bundesgebiet
Auch im bundesweiten Vergleich bewegen sich die Zahlen auf einem hohen Niveau. Nach Angaben der DLRG verunglückten im vergangenen Monat deutschlandweit 99 Menschen beim Baden. Dies stellt den höchsten Wert in einem Juni seit dem Jahr 2003 dar. Besonders betroffen von diesen Unfällen sind junge Männer. "Über 90 Prozent der Todesopfer im Juni waren männlich, unter den jungen Leuten sogar alle", sagt Vogt. Als Gründe dafür nennt die DLRG eine Neigung zu riskanten Aktionen sowie Selbstüberschätzung, wodurch diese Gruppe besonders gefährdet sei.
Empfehlungen für einen sicheren Badeausflug
Um den Badeausflug sicherer zu gestalten, rät die Organisation zur Einhaltung grundlegender Baderegeln. Badegäste sollten nicht überhitzt ins Wasser gehen und das Springen in unbekannte Gewässer vermeiden. Zudem wird empfohlen, am besten nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen. Die DLRG bittet die Bürger zudem, auch ein Auge auf die Mitmenschen zu haben, um tragische Unfälle zu vermeiden.
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