Zwei Verletzte nach Verpuffung auf Campingplatz in Langballigau
Beim Kochen auf einem Campingplatz in Langballigau ist es zur Verpuffung einer Gaskartusche gekommen. Zwei Männer wurden verletzt, auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
Auf einem Campingplatz in Langballigau ist es am Samstagabend zu einer Verpuffung einer Gaskartusche gekommen. Zwei Männer erlitten dabei Verletzungen und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Neben Rettungswagen und einem Notarzt war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Wie die shz berichtet, alarmierten Anrufer gegen 20 Uhr über den Notruf die Rettungskräfte, da es auf dem Campingplatz zur Explosion einer Gasflasche gekommen sein soll. Zwei Rettungswagen, der Flensburger Notarzt und ein Rettungshubschrauber rückten daraufhin nach Langballigau aus.
Ursache und Verletzungen
Nach Angaben der Polizei wollten ein Vater und sein Sohn sich auf einem kleinen Campingkocher auf dem Campingplatz ein Abendessen zubereiten. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es dabei offenbar zu einer Verpuffung, bei der sich beide Verletzungen und Verbrennungen zuzogen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei der Gasflasche um eine kleine Kartusche für einen Gaskocher und nicht um eine größere Flasche.
Einsatz des Rettungshubschraubers
Nachdem die ersten Rettungskräfte den Campingplatz erreicht hatten, forderten sie den Rettungshubschrauber Christoph Europa 5 aus Niebüll nach. Dieser landete gegen 20.30 Uhr mitten auf dem großen Spielplatz am Strand von Langballigau. Der Hubschrauber hätte einen der Patienten auf schnellstem Wege in eine Spezialklinik für Brandverletzte nach Lübeck oder Hamburg fliegen können.Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass die beiden Männer offenbar großes Glück hatten. Nach ersten Informationen wurde ein Mann leicht und der andere schwer verletzt. Beide kamen nach einer Erstversorgung vor Ort zunächst in die Notaufnahme des Fördeklinikums nach Flensburg.Die Landung und der Start des Rettungshubschraubers erregten am gut besuchten Strand von Langballigau große Aufmerksamkeit. Rund 100 Menschen beobachteten den Hubschrauber, während Polizei und Rettungsdienst den Landeplatz weiträumig absicherten.
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