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Elmshorn verdoppelt ab 2027 die Mittel für den Klimaschutzfonds

Die Stadt Elmshorn erhöht ihren jährlichen Beitrag zum Klimaschutzfonds auf über 100.000 Euro. Damit sollen vor allem Photovoltaikanlagen und Stromspeicher gefördert werden.

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Die Stadt Elmshorn erhöht ab dem Jahr 2027 ihren jährlichen Beitrag zum Klimaschutzfonds deutlich auf rund 105.000 Euro. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt beschloss die Verdopplung des Beitrags einstimmig am Donnerstag, 25. Juni. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem für den Ausbau von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern genutzt werden.

Konkret beschloss das Gremium, den Beitrag für den Klimaschutzfonds von einem auf zwei Euro pro Einwohner anzuheben, wie die shz berichtet. Gemäß dem letzten veröffentlichten Rechenschaftsbericht des Beirates für den Fonds werden für das Jahr 2026 noch 52.960 Euro von der Stadt erwartet. Ab 2027 werden dann, je nach Bevölkerungsentwicklung, jährlich rund 105.000 Euro fällig.

Kooperation mit Nachbargemeinden angestrebt

Der Klimaschutzfonds ist kein Alleingang von Elmshorn, sondern ein kooperatives Projekt mit elf Nachbargemeinden. Bisher ist die Beitragserhöhung allerdings nur für Elmshorn gesichert. Gemäß dem Beschluss ist es nun die Aufgabe von Klimaschutzmanager Markus Pietrucha, das Gespräch mit den Amtsverwaltungen zu suchen. Sollten alle Gemeinden mit eigenen Beschlüssen mitziehen, würde sich der gesamte Topf für den Fonds auf rund 152.000 Euro erhöhen, ausgehend von den für 2026 erwarteten 76.166 Euro.

Förderung von Photovoltaik und Stromspeichern

Für die Einwohner der teilnehmenden Gemeinden ermöglicht der Fonds die Förderung verschiedener Maßnahmen. Hauptsächlich wird das Geld für die Einrichtung von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern verwendet. Zudem können Quartiers- und Nachbarschaftsprojekte zur erneuerbaren Energieversorgung, innovative Technologien zur Energieerzeugung oder andere besondere Klimaschutzprojekte gefördert werden.

Hohe Nachfrage nach Fördermitteln

Wer von der Förderung profitieren möchte, muss schnell handeln, sobald die Stadt Mittel bereitstellt. Die im April 2026 zur Verfügung gestellten Gelder waren bereits am ersten Tag ausgeschöpft. Für die Beantragung wird es am 1. Oktober ein zweites Fenster geben, sodass es sich lohnt, auch in diesem Jahr am Ball zu bleiben.

Pietrucha zufolge wurden in den vergangenen Jahren zunehmend mehr Anträge gestellt, als finanzielle Mittel im Klimaschutzfonds zur Verfügung standen. So erhielt die Stadt am 1. April 60 Anträge, von denen 38 eine Zusage erteilt werden konnte. Die letzte Beitragserhöhung fand im Jahr 2021 statt. Die nun beschlossene Erhöhung fügt sich in den Masterplan Klimaschutz ein, mit dem Elmshorn eine Klimaneutralität bis 2035 anstrebt.

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