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Kegelrobben-Saison auf der Helgoländer Düne hat begonnen

Auf der Helgoländer Düne sind die ersten Robbenbabys des Winters auf die Welt gekommen. Zum Schutz des Bestands gilt ab sofort wieder ein Mindestabstand von 30 Metern.

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Dreißig Meter Abstand? Da braucht man ja fast ein Fernglas. Passt aber. — Rocky, Chefkolumnist
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Illustration: KI-generiert
Auf der Helgoländer Düne hat die neue Kegelrobben-Saison mit der Geburt der ersten Jungtiere begonnen. Für Inselgäste und Anwohner gilt ab sofort wieder die Pflicht, einen Mindestabstand von dreißig Metern zu den Tieren einzuhalten. In den kommenden Wochen fällt die Geburtenphase zudem mit der Paarungszeit der Tiere zusammen.
Um die Robben in dieser sensiblen Phase zu schützen, ist der Abstand zwingend erforderlich. Ein zu nahes Herantreten von Menschen kann dazu führen, dass ein Muttertier sein Junges verlässt. Zur Beobachtung der Kolonie stehen der Wintererlebnispfad und ein hölzerner Bohlenweg zur Verfügung, wie der Verein Jordsand mitteilt. Von dort aus lässt sich das Geschehen überblicken, ohne die Tiere zu stören.

Informationsangebote auf der Insel

Für Auskünfte stehen mehrere Anlaufstellen bereit, darunter Punkte an der Landungsbrücke, in der vom Verein Jordsand betreuten Hummerbude fünfunddreißig sowie in einem Schauraum am Dünenfähranleger. Zudem werden Führungen angeboten und Hinweistafeln aufgestellt. Vor Ort sind unter anderem Elmar Ballstaedt, Stationsleiter des Vereins Jordsand, sowie Rangerinnen und Ranger der Gemeinde und des Tourismus-Service im Einsatz. Auch die Tourist-Information der Insel gibt Auskunft.

Kontinuierlicher Anstieg der Geburtenzahlen

In der vergangenen Wurfsaison wurden zum geburtenstärksten Zeitpunkt 1049 Jungtiere auf der Düne gezählt. Da nicht alle Tiere erfasst werden konnten, lag die tatsächliche Zahl noch höher. Seit der ersten dokumentierten Geburt im Winter neunzehnhundertsechsundneunzig steigt die Zahl der Neugeborenen von Jahr zu Jahr. Bürgermeister Thorsten Pollmann nennt diese Entwicklung ein schönes Zeichen und führt sie auf die Schutzbemühungen der vergangenen Jahre zurück. Er betont, dass die Gemeinde das Naturerlebnis ermöglichen und die Tiere dabei ungestört lassen will.

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