Sturm auf Helgoland: Feuerwehr warnt vor Betreten des Klippenrandwegs
Wegen eines Sturms ruft die Freiwillige Feuerwehr Helgoland Inselgäste und Einwohner dazu auf, den Klippenrandweg am Sonntag und Montag nicht zu nutzen. Im Notfall gestalte sich die Rettung an der Westseite extrem schwierig.
Bei dem Wind bleibe ich heute lieber drinnen und trinke gemütlich einen Tee.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Freiwillige Feuerwehr Helgoland bittet Gäste und Insulaner darum, am Sonntag und Montag den Klippenrandweg nicht zu betreten. Grund dafür ist ein Sturm mit Wellenhöhen von vier bis fünf Metern an der Westseite der Insel. Die Einsatzkräfte weisen darauf hin, dass eine Hilfeleistung im Notfall dort nur schwer möglich ist. In der Facebook-Gruppe „Wenn Du Helgoland kennst, dann …“ wird der Appell vielfach verbreitet. Klaus Furtmeier teilte den Aufruf der Einsatzkräfte: „An alle Gäste, Insulaner und natürlich Helgoländer: Aus gegebenem Anlass seht bitte davon ab, heute (Sonntag) und morgen (Montag) den Klippenrandweg zu benutzen. Wir wissen, dass solch ein Sturm durchaus spannend und aufregend ist. Aber bitte, selbst wir haben Schwierigkeiten, euch im Notfall an der Westseite zu helfen. Teilt gern den Aufruf und passt auf euch auf und bringt euch nicht selbst in Gefahr! Selbstverständlich ist die Feuerwehr Helgoland immer einsatzbereit für euch!“ Derselbe Aufruf wurde auch von Mark Redecker, geteilt von der Seite Feuerwehr Helgoland, in der Gruppe veröffentlicht.
Hoher Wellengang und ausfallender Schiffsverkehr
Wie die Wetterlage vor Ort aussieht, zeigte Mirko Frenzel in Aufnahmen in der Facebook-Gruppe. Bei Südwestwind, Wellen von etwa vier bis fünf Metern und bisher rund 21 Litern Regen reagierten über 450 Menschen auf die Videos. Schiffe zum Festland fahren am Sonntag und Montag ohnehin nicht. Wer eine Fahrt plant, sollte sich kurz vorher bei der Reederei informieren, wie die Freiwillige Feuerwehr Helgoland mitteilt.
Reaktionen in den sozialen Medien
In den Kommentaren schildern Nutzer ihre Eindrücke vom Geschehen. Sonja Peiter schrieb: „Krass…dennoch mega schön…könnte stundenlang einfach dem Naturschauspiel zuschauen“. Auch Marianne Boes kommentierte: „Helgoland ist die Insel auf der ich meine Seele baumeln lassen kann. So ein Sturm auf Helgoland ist schon ein Erlebnis, allerdings habe ich schon höllischen Respekt vor der Nordsee, aber die Stürme haben schon was.“Maren Hofmann merkte an: „Tolle Aufnahmen - hoffentlich kann ich das im Dezember auch sehen, dann aber live“. Andre Zosel erkundigte sich: „Wie ist es dann auf der Düne? Müssen die Leute dann runter ...“, während Helmut Friedrichs hinzufügte: „oh ist ja doch schon heftig“.
Auf Helgoland sorgt ein Sturm für hohes Seegang und kräftigen Wind. Die Freiwillige Feuerwehr appelliert an Insulaner und Gäste, den Klippenrandweg vorerst zu meiden.
Die MS Helgoland bleibt auch am Montag im Hafen. Die gestrandeten Gäste reagieren auf den ungeplanten Verlängerungstag überwiegend gelassen und humorvoll.
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