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Unangemeldete Großübung fordert Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst

Bei einer unangekündigten Übung haben Feuerwehr und Rettungsdienst die Menschenrettung an einem verrauchten Gebäude geprobt. Dabei mussten zehn Personen gerettet und versorgt werden.

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Gut geübt ist halb gerettet. Hauptsache, der Kaffee ist hinterher noch heiß. — Rocky, Chefkolumnist
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Illustration: KI-generiert
Feuerwehr und Rettungsdienst haben die Menschenrettung und Brandbekämpfung bei einer geplanten Einsatzübung trainiert. Insgesamt wurden zehn Personen aus einem verrauchten Bauernhaus gerettet und vom Rettungsdienst versorgt. Um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen, wurden die Einsatzkräfte vorab nicht über die Übung informiert.

Die Alarmierung erfolgte wie bei einem tatsächlichen Einsatz über Sirenen, digitale Meldeempfänger (DME) sowie die Alarmierungs-App Alamos. Wie die Nordsee-Zeitung berichtet, bot sich den ersten eintreffenden Feuerwehrkräften vor Ort ein dramatisches Szenario: Dichter Rauch drang aus einem Bauernhaus, während eine schwer verletzte Person am Boden vor dem Gebäude lag. Diese wurde umgehend von der Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich gerettet und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt.

Menschenrettung unter erschwerten Bedingungen

Nach der Information, dass sich noch weitere Personen im Gebäude befinden sollten, suchten die Einsatzkräfte das Objekt unter den erschwerten Bedingungen des starken Rauchs systematisch ab. Insgesamt wurden zehn Personen aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.

Herausforderung für angehende Notfallsanitäter

Auch für den Rettungsdienst stellte das Szenario eine Herausforderung dar. Drei Rettungswagen, besetzt mit angehenden Notfallsanitätern des DRK-Kreisverbandes Bremervörde/Rotenburg, rückten zur Übungsstelle aus. Angesichts der Vielzahl an verletzten Personen mussten die Auszubildenden eine Sichtung durchführen, um die Behandlungsdringlichkeit der einzelnen Patienten einzuschätzen und Prioritäten festzulegen. Anschließend wurden die Verletzten medizinisch versorgt und die weiteren Maßnahmen koordiniert.

Die parallele Abarbeitung mehrerer Aufgaben stellte hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Während die Feuerwehr unter Zeitdruck die Menschenrettung und Brandbekämpfung durchführte, musste der Rettungsdienst die Versorgung einer größeren Anzahl von Verletzten organisieren. Eine enge Abstimmung und klare Kommunikation zwischen den eingesetzten Kräften waren dabei von entscheidender Bedeutung. Solche Übungen ermöglichen es, bestehende Abläufe zu überprüfen, Erfahrungen zu sammeln und Verbesserungspotenziale zu erkennen.

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