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7. Dezember 1703

Originaleintrag, von KI überarbeitet

Kaper, Kohlen und Sturm: Ein Dezemberdrama vor Helgoland 1703

Am 14. Oktober 1703 passierte eine englische Flotte Helgoland, so viele Lotsen wurden eingesetzt – ein Bild des Seekriegs im Spanischen Erbfolgekrieg, in dem Engländer, Franzosen und ihre Kaper die Nordsee unsicher machten. Am 7. Dezember brachten Helgoländer Lotsen ein englisches Steinkohlenschiff, eine Prise eines Kapers aus Calais, auf die Reede. An Bord: sechs Mann, halb verhungert, darunter ein französischer Steuermann und ein flämischer Quartiermeister. Sie klagten, sie könnten das Schiff nicht sicher über See bringen, da die übrigen nur widerwillige Volontäre und ein untüchtiger Junge seien. Am 8. Dezember tobte ein schwerer Sturm: mehrere lokale Schiffe strandeten, auch die Caperprise. Steuermann und Volontäre überlebten, Quartiermeister und Junge ertranken, das Schiff zerschlug und trieb größtenteils fort – ein typisches Schicksal der Prisen in der winterlichen Nordsee.

Quelle: Bolzendahlsche Chronik Helgolands · Originaleintrag, redaktionell lesbar gemacht.

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