AI generated
2. September 1703

Originaleintrag, von KI überarbeitet

Jagd vor dem Südwall

Vom Südwall aus sahen die Helgoländer am 2. September 1703 eine Schmacke vorbeisegeln. Das kleine, flach gehende Handelsschiff hielt auf die Eider zu. Diese Route führte in das schleswig-holsteinische Binnenland und lag mitten im Arbeits- und Versorgungsraum der Insel.

Dann nahm ein kleiner Kaper die Jagd auf. Kaper waren private, bewaffnete Schiffe mit staatlicher Erlaubnis, feindliche Handelsschiffe aufzubringen. In Kriegszeiten prüften ihre Besatzungen Flagge, Papiere, Herkunft und Ladung. Erst danach entschieden sie, ob sie ein Schiff als Prise in einen Hafen brachten.

Doch diese Schmacke durfte weitersegeln. Vor Helgoland blieb die Verfolgung ohne Beute, und das Handelsschiff zog weiter zur Eider.

Quelle: Bolzendahlsche Chronik Helgolands · Originaleintrag, redaktionell lesbar gemacht.

← Kanonen auf den Kaper: Helgoland zwischen Flotte und Freibeutern 1703 alle Einträge aus 1703 Acht Männer für verlorene Fracht →