AI generated
5. Oktober 1698

Originaleintrag, von KI überarbeitet

Das Ende der Weißen Einhorn

Robert Reimers brachte die Weiße Einhorn am 6. September 1698 in den Helgoländer Hafen. Der Norwegenfahrer hatte den Sturm hinter sich, war kaum noch steuerbar und lag schwer beschädigt im Wasser.

Sechs Tage später setzte Reimers sein vollgelaufenes Schiff selbst an den Strand. Das Ruder war losgerissen, an Bord lag nordisches Holz. Am 14. September rechnete der Schiffer mit seiner Mannschaft ab. Sie erhielt eine Bescheinigung über den noch ausstehenden Lohn in Friesland.

Für Helgoland war Handel auf See damals ein wichtiger Erwerb. Die Insulaner kannten die gefährlichen Fahrwasser und brachten fremde Schiffe weiter Richtung Elbe, Weser und Eider. Am 5. Oktober wurde der Rest von Reimers Ladung verteilt. Im November zerschlug ein weiterer Sturm das Wrack der Weißen Einhorn und trieb die Trümmer an Land.

Quelle: Bolzendahlsche Chronik Helgolands · Originaleintrag, redaktionell lesbar gemacht.

← Ein norwegischer Fahrer sucht Zuflucht im Sturm alle Einträge aus 1698 Die Hamburger Kaufleute und die Strandung der „Windmühle“ →