Bergungseinsatz in der Themsemündung: Masten von Weltkriegswrack werden abgetrennt
Spezialkräfte haben begonnen, drei Stahlmasten der 1944 gesunkenen SS Richard Montgomery zu entfernen. Das im Wrack verbliebene Munitionslager stellt weiterhin eine Gefahr dar.
Das Bergungsunternehmen Resolve Marine hat mit dem Abbau von drei Stahlmasten des Wracks der SS Richard Montgomery begonnen. Das 1944 gesunkene Liberty-Schiff aus dem Zweiten Weltkrieg liegt in der Themsemündung etwa 80 Kilometer östlich von London. An Bord befinden sich nach wie vor rund 1.400 Tonnen Munition. Die Räumungsarbeiten erfolgen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, um die Stabilität der Fundstelle nicht zu gefährden, wie Marine Insight berichtet. Laut einer Pressemitteilung trennen und heben Taucher sowie Ingenieure die Masten an. Die Maßnahme ist Teil einer langfristigen Regierungsstrategie zum Umgang mit dem gefährlichen Wrackstandort.
Fokus auf Sicherheit und Geschichte
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