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Neuseelands Marine beendet dreimonatigen Kontroll-Einsatz gegen Nordkorea

Die neuseeländische Fregatte HMNZS Te Mana hat erstmals eine Mission zur Überwachung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea absolviert. Im Gelben und Ostchinesischen Meer wurden verdächtige Schiffe kontrolliert.

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Die neuseeländische Marine hat einen dreimonatigen Einsatz zur Überwachung der Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Nordkorea abgeschlossen. Dabei kam erstmals die Fregatte HMNZS Te Mana im Gelben Meer und im Ostchinesischen Meer zum Einsatz. Insgesamt erfasste die Truppe mehrere verdächtige Schiffe und legte rund 180.000 Seemeilen zurück.

Überwachung im internationalen Luft- und Seeraum

Neuseeland entsandte für die Mission eine Einsatzgruppe bestehend aus der Fregatte HMNZS Te Mana mit einer Verdrängung von 3.600 Tonnen sowie dem Versorgungsschiff HMNZS Aotearoa. Die 1999 in Dienst gestellte Fregatte ist eines von zwei Schiffen der Anzac-Klasse, die in Australien gebaut und von der Royal New Zealand Navy eingesetzt werden. Auch die Royal Australian Navy betreibt acht Einheiten derselben Klasse. Zur Unterstützung befanden sich zwei Seasprite-Hubschrauber an Bord der beiden Schiffe, die den Überwachungsradius erweiterten. Wie The Maritime Executive berichtet, baut die Mission auf den seit 2018 laufenden Luft- und Seepatrouillen Neuseelands auf.
„Following the successful contributions made by Aotearoa and the Royal New Zealand Air Force P-8A Poseidon in previous years, Te Mana's involvement in the mission has given us the opportunity to utilize the various sensors, systems, and capabilities that enhance maritime domain awareness and genuinely support regional security,“ sagte Commander Tuijo Thompson, Commanding Officer of Te Mana.

Maßnahmen gegen die Schattenflotte

Während der Sanktionsdurchsetzung deckte die Fregatte etwa 180.000 Quadratseemeilen ab. Nach Angaben der Marine wurden sieben verdächtige Schiffe überwacht und 60 Abschreckungsmeldungen über Seefunk gesendet. Das Ziel der Patrouille war es, Schiffe zu melden, die im Verdacht stehen, UN-Sanktionen zu umgehen. Gesucht wurde nach Schiffen, die raffiniertes Erdöl nach Nordkorea schmuggeln oder Rohstoffe wie Kohle, Eisenerz und Sand exportieren, die zur Finanzierung der nordkoreanischen Nuklear- und Raketenproduktion dienen.
Um die Sanktionen zu umgehen, nutzt Nordkorea eine Schattenflotte. Diese Schiffe führen verdeckte Umladungen von Schiff zu Schiff durch, schalten automatische Identifikationssysteme aus oder fälschen Signale. Zudem nutzen sie Methoden wie das Entfernen von Flaggen, das Übermalen von Schiffsnamen oder die Manipulation des Tiefgangs.

Durchfahrt durch die Taiwanstraße

Die Patrouillen wurden in internationalen Gewässern im Gelben Meer und im Ostchinesischen Meer durchgeführt. Die HMNZS Aotearoa führte während des Einsatzes sechs Betankungen auf See für die Te Mana und Schiffe von Partnernationen durch, um längere Einsatzzeiten zu ermöglichen.
Der Einsatz endete in der vergangenen Woche mit der Passage der Taiwanstraße am 18. September auf dem Weg zu einer gemeinsamen Übung mit den Philippinen. Die Marine bezeichnete die Durchfahrt als routinemäßig und merkte an, dass sie die Taiwanstraße bereits im November 2025 passiert hatte.

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