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Britisches U-Boot HMS Agamemnon startet zu ersten Seeerprobungen

Das neuste atomgetriebene Jagd-U-Boot der Royal Navy hat die Werft in Barrow verlassen. Nach umfassenden Tests stehen nun Erprobungsfahrten auf dem Programm.

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Unter Wasser hat man wenigstens seine Ruhe vor dem ganzen Trubel. Ahoi! — Rocky, Chefkolumnist
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Das sechste Jagd-U-Boot der Astute-Klasse der Royal Navy, die HMS Agamemnon, ist am 25. September erstmals zu Seeerprobungen ausgelaufen. Das atomgetriebene und konventionell bewaffnete Schiff verließ die Werft in Barrow, um sich auf künftige Fronteinsätze vorzubereiten. Nach den anstehenden Testfahrten und Übungen soll das U-Boot auf der HM Naval Base Clyde stationiert werden.
Wie die Royal Navy mitteilt, wurde das 7.000 Tonnen schwere U-Boot von BAE Systems geliefert und über die vergangenen 13 Jahre von Ingenieuren, Technikern, Softwareentwicklern, Schiffbauern sowie der 100-köpfigen Besatzung gebaut und umfassend getestet. First Sea Lord General Sir Gwyn Jenkins erklärte: „In an increasingly dangerous world, sea power remains fundamental to keeping our country and people safe. Our submarine fleet is essential to that effort, which is why I am delighted that HMS Agamemnon, the sixth of our Astute-class submarines, has now begun sea trials and will soon arrive at HMNB Clyde to join the fleet. She embodies the best of British engineering and the professionalism of our submariners and will be one of the most advanced submarines ever operated by the Royal Navy. As we continue to strengthen our warfighting readiness, HMS Agamemnon will play a central role in keeping the United Kingdom safe, contributing to NATO's collective defence and ensuring we are ready to lead, fight and win.“

Vielseitiges Aufgabenfeld und erste Erprobungen

Die Aufgabe der HMS Agamemnon wird es sein, die U-Boote der nationalen nuklearen Abschreckung vor gegnerischen Eingriffen zu schützen. Zudem kann sie mit Tomahawk-Marschflugkörpern Landziele angreifen, feindliche U-Boote und Kriegsschiffe mit Heavyweight-Spearfish-Torpedos bekämpfen, Angriffe durch Royal Marines Commandos starten und mit ihren Sensoren Aufklärungsdaten sammeln. Das von der Besatzung „Awesome Aggie“ genannte Boot wurde vor 12 Monaten im Beisein Seiner Majestät des Königs formell in Dienst gestellt. Seitdem wurden die komplexen Systeme von der Besatzung und Branchenexperten getestet, wobei auch der erste Tauchgang in einem speziell vertieften Becken des BAE-Systems-Komplexes absolviert wurde.

Regionale Bindungen und Aufbruch ins Offene Meer

Die Besatzung nutzte die Zeit zudem, um Partnerschaften zu pflegen, insbesondere mit Yorkshire. Die Agamemnon ist mit der Stadt Wakefield und der Yorkshire University Royal Naval Unit in Leeds verbunden und hat eine Freundschaftsvereinbarung mit Sheffield Forgemasters geschlossen, wo Schwerbauteile für U-Boote der Royal Navy hergestellt werden. Zudem bestehen Verbindungen zu den beiden Worshipful Companies, den Horners und den Loriners. Das Verlassen von Barrow mit seinen Becken, Docks und Schleusen sowie das Navigieren durch den engen Walney Channel in die Irische See war eine lang geplante zweitägige Operation. Das Boot ist das sechste Schiff der Royal Navy, das den Namen des Königs von Mykene trägt, der die griechischen Streitkräfte bei der Belagerung von Troja anführte. Zur Komplettierung der sieben Einheiten umfassenden Klasse befindet sich derzeit noch die HMS Achilles in den späten Bauphasen in der Devonshire Dock Hall in Barrow.

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