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Capesize-Frachter „Cape Falcon“ sitzt vor australischer Küste fest

Der japanische Massengutfrachter „Cape Falcon“ ist beim Ankern vor dem Hafen von Gladstone auf Grund gelaufen. Verletzt wurde niemand, doch der Hafenbetrieb ist beeinträchtigt.

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Der 292 Meter lange Capesize-Massengutfrachter „Cape Falcon“ ist am Freitag, dem 18. September, vor dem Hafen von Gladstone im Nordosten Australiens auf Grund gelaufen. Das Schiff geriet beim Versuch, für die Betankung zu ankern, nahe der Kante des Baggergut-Abladeplatzes fest. Wie das Fachmagazin The Maritime Executive berichtet, gab es bei dem Vorfall nach aktuellen Angaben weder Verletzte noch Umweltschäden.

Bergungsversuche und Status des Schiffes

Der im Jahr 2022 gebaute Frachter mit einer Tragfähigkeit von 182.066 dwt befindet sich im Besitz der japanischen Gesellschaft Shoei Kisen Kaisha und ist in Liberia registriert. Vor dem Zwischenfall war das Schiff von China über Tasmanien und mehrere australische Häfen gefahren. Die Bergungsbemühungen mit Unterstützung von Schleppern begannen am Samstag und wurden am Sonntag fortgesetzt. Das automatische Identifikationssystem des Schiffes zeigte am Dienstag weiterhin den Status „auf Grund“ an.

Ermittlungen und Auswirkungen auf den Hafenbetrieb

Das Australian Transport Safety Bureau meldete zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Verletzungen der Besatzung und keine Umweltverschmutzung. Das Schiff bleibt jedoch festgehalten, bis eine Inspektion der Seetüchtigkeit vorliegt, bevor die Erlaubnis zur Ausfahrt erteilt wird. Die Bergearbeiten wirken sich auf den Betrieb des Hafens von Gladstone aus, der eine bedeutende australische Exportanlage für Massengüter darstellt und mehr als 30 Rohstoffe, darunter Kohle und Mineralien, umschlägt.
Die Ermittler werden Reisedaten, Wetterbedingungen, Informationen zur Besatzung, Betreiberdetails und Wartungsaufzeichnungen untersuchen. Der Schiffsdatenschreiber wurde für die Untersuchungen gesichert. Die Bergungsarbeiten verbleiben in der Verantwortung des Eigentümers und Betreibers des Schiffes, während die Behörden den Fortschritt aufmerksam verfolgen.

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