Fährunglück vor Borneo: Bis zu 140 Passagiere vermisst
Nach dem Kentern der indonesischen Fähre MV Virgo Transport8 wurden bisher 108 Menschen gerettet und sechs Tote geborgen. Die Suche nach zahlreichen Vermissten dauert an.
Nach einem schweren Schiffsunglück vor der indonesischen Insel Borneo werden noch immer bis zu 140 Menschen vermisst. Die Fähre MV Virgo Transport8 kenterte am frühen Morgen des 13. September auf ihrem Weg von Surabaya nach Süd-Kalimantan. Nach bisherigen Angaben konnten 108 Überlebende gerettet werden, während sechs Personen nur noch tot geborgen wurden. Das Unglück ereignete sich etwa 80 Seemeilen vor Banjarmasin, nachdem das Schiff auf der Steuerbordseite von einer großen Welle getroffen worden war. An Bord der Fähre befanden sich geschätzt 238 bis 248 Personen. Wie The Maritime Executive berichtet, gaben Passagiere an, dass während der Überfahrt raue Bedingungen herrschten.
Umfangreiche Rettungsmaßnahmen auf See
Ein Großteil der Überlebenden konnte durch das Handelsschiff MV Haida aufgenommen werden, das schließlich 69 Gerettete in Banjarmasin an Land brachte. Unterstützung bei der Rettung leisteten zudem der Tanker Mauhau IX sowie das Fischerboot Cahaya Bahari. Nach den verbleibenden 129 bis 140 Vermissten wird weiterhin gesucht.
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