Arbeitskampf schränkt Schiffsverkehr in Tasmanien ein
In mehreren Häfen Tasmaniens kommt es wegen Gewerkschaftsaktionen zu Einschränkungen im Schiffsverkehr. Der Frachtverkehr über die Bass-Straße soll jedoch ungestört weiterlaufen.
Streik im Hafen? Solange der Kutter pünktlich anlegt, bleibt der Tee warm.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
In mehreren Häfen Tasmaniens führen Arbeitskampfmaßnahmen von Gewerkschaften seit dem 12. September 2026 zu Einschränkungen im Schiffsverkehr. Betroffen von den Aktionen sind Schiffsversetzungen und Lotsendienste in Burnie, Devonport, Bell Bay sowie Hobart. Trotz der Einschränkungen sollen hochfrequente Frachtverbindungen über die Bass-Straße voraussichtlich ohne Unterbrechung weiterlaufen. Die Streikmaßnahmen wurden von den Barkassenführern und den Mitarbeitern der Schiffsverkehrsdienste eingeleitet, die durch die Maritime Union of Australia und die Australian Maritime Officers Union vertreten werden. Seit dem 12. September 2026 kommt es in den Häfen Burnie, Devonport, Bell Bay und Hobart zu Beeinträchtigungen, wie Splash247 berichtet. Ursache des Konflikts sind Streitigkeiten im Rahmen von Tarifverhandlungen.
Einschränkungen im Lotsen- und Barkassendienst
In den Häfen Burnie, Devonport und Bell Bay sind Schiffsbewegungen, die auf Lotsen- und Barkassendienste angewiesen sind, an Werktagen auf die Zeit zwischen 6 Uhr und 18 Uhr beschränkt. Im Hafen von Hobart stehen die Barkassendienste bis auf Weiteres überhaupt nicht zur Verfügung. Für den hochfrequenten Frachtverkehr über die Bass-Straße wird hingegen erwartet, dass er ohne Störungen fortgesetzt werden kann.
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