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Anthropic stoppt Iran-nahen Akteur nach Datensammlung über US-Marine mit KI

Das Unternehmen Anthropic hat ein Konto gesperrt, das über das KI-Modell Claude gezielt Informationen über US-Seestreitkräfte sammelte. Die erfassten Daten stammten aus öffentlich zugänglichen Quellen und umfassten unter anderem Personal- und Schiffsdaten.

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Das US-Unternehmen Anthropic hat am 11. September 2026 die Störung der Aktivitäten eines Akteurs mit Verbindungen zum Iran bekanntgegeben. Dieser hatte das KI-Modell Claude genutzt, um eine Pipeline für Open-Source-Informationen über US-Seestreitkräfte aufzubauen. Anthropic sperrte das betroffene Konto und ergriff weitere Sicherheitsmaßnahmen.
Wie das Medium gCaptain berichtet, nutzte der Bedrohungsakteur eine Python-Pipeline zur Aufklärung der US-Marine. Das zusammengetragene Material beinhaltete Personallisten, die aus öffentlichen Militärfotografien extrahiert wurden, sowie Transponder-Kennungen von Schiffen und Luftfahrzeugen.

Umfangreiche Datensammlung und Systemanalysen

Zudem umfasste die Datensammlung Skripte für Abfragen kommerzieller Satellitenbilder sowie Analysen zu Schwachstellen in maritimen Systemen. Darunter fielen VSAT-Terminals und industrielle Steuerungen.
Anthropic gab an, dass das Konto gesperrt wurde. Das Unternehmen entwickelte neue Erkennungsmethoden und teilte die gewonnenen Erkenntnisse über die Bedrohung mit Regierungsbehörden.

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