Zahl treibender Drohnen und Munition im Schwarzen Meer steigt drastisch
Im Schwarzen Meer hat sich die Zahl entdeckter Drohnen und Blindgänger vervielfacht. Besonders vor den Küsten von NATO-Staaten registrieren Sicherheitsexperten ein erhöhtes Risiko für die Schifffahrt.
Im Schwarzen Meer ist die Gefahr durch treibende Munition, Luftdrohnen und unbemannte Wasserfahrzeuge deutlich gestiegen. Das Sicherheitsunternehmen Ambrey registrierte zwischen September 2025 und dem 7. September 2026 insgesamt 91 entsprechende Objekte. Wie das Branchenportal Splash247 berichtet, vervielfachte sich insbesondere in Küstengewässern von NATO-Staaten die Zahl der Funde.
Starker Anstieg vor NATO-Küsten
In den Küstengewässern vor Rumänien, Bulgarien und der Türkei stieg die Zahl der gesichteten Objekte um 208 Prozent. Während in der ersten Hälfte des Beobachtungszeitraums 13 Funde verzeichnet wurden, kletterte dieser Wert in der zweiten Hälfte auf 40. Über das gesamte Schwarze Meer gesehen stiegen die Gesamtfunde zwischen den beiden Hälften des Zeitraums um 107 Prozent.
Gefahr durch erhebliche Sprengkraft
Zu den erfassten Bedrohungen gehören unter anderem große unbemannte Überwasserfahrzeuge, sogenannte USVs. Diese können bis zu 300 Kilogramm Sprengstoff transportieren. Sicherheitsfirma Ambrey fordert Schiffsbesatzungen dazu auf, jedes treibende Objekt so lange als scharf zu behandeln, bis es durch Munitionsspezialisten freigegeben wurde.
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