Gefahrgut-Regeln: Schifffahrtsverband fordert Obergrenzen für Lithium-Ionen-Akkus
Der World Shipping Council verlangt von der IMO strenge Vorschriften für den Transport kleiner Akkus. Bislang dürfen gigantische Mengen ohne Anmeldung in Containern befördert werden.
Der World Shipping Council (WSC) hat die IMO aufgefordert, maximale Gewichts- oder Kapazitätsgrenzen für kleine Lithium-Ionen-Batterien festzulegen. Bislang erlaubt die Regelung SP188 des IMDG-Codes den Versendern, unbegrenzte Mengen in eine Kiste zu packen, ohne den Frachtführer darüber zu informieren. Diese Praxis birgt erhebliche Sicherheitsrisiken für den Schiffsverkehr. Wie das Magazin Maritime Executive berichtet, könnte ein 40-Fuß-Container beispielsweise 4.200 Laptops enthalten, deren Batteriekapazität der von drei oder vier Elektroautos entspricht, und trotzdem unangemeldet transportiert werden. WSC-Chef Joe Kramek erklärte, dass solche Ladungen bereits schwere Containerbrände verursacht haben.Schwere Brände als FolgeBei dem Brand auf der X-Press Godavari waren beispielsweise 7.000 kg dieser Fracht in einer einzigen Kiste enthalten.
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