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Milliardenklage nach Stornierung von LNG-Tankern für Russland

Das Konsortium Arctic LNG 2 fordert über eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz von der südkoreanischen Werft Hanwha Ocean. Grund ist der Stopp des Baus dreier Spezialtanker wegen Sanktionen.

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Wenn der Dampfer nicht geliefert wird, kommen eben die Anwälte angerauscht. — Rocky, Chefkolumnist
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Das von Novatek kontrollierte Konsortium Arctic LNG 2 hat am 3. September eine Schadensersatzforderung in Höhe von 1,02 Milliarden US-Dollar (1,37 Billionen Won) beim Singapore International Arbitration Centre eingereicht. Die Klage richtet sich gegen das südkoreanische Unternehmen Hanwha Ocean, die ehemalige Daewoo Shipbuilding. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Stornierung von drei Flüssiggas-Tankern der Eisklasse Arc7 durch die Werft aufgrund von Sanktionen gegen Russland.

Hintergründe der Auftragsstornierung

Die drei gecancelten Schiffe waren ursprünglich von der russischen Reederei Sovcomflot geordert worden, wie das Fachportal gCaptain meldet. Der ursprüngliche Gesamtvertrag umfasste den Bau von sechs Schiffsdaten des Typs Arc7. Drei dieser Einheiten waren für Sovcomflot bestimmt, während die anderen drei für die japanische Reederei Mitsui O.S.K. Lines vorgesehen waren. Von der Werft storniert wurde schließlich nur das für Russland bestimmte Schiffs-Trio.

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