Geldstrafe nach illegaler Ölentsorgung auf Containerschiff
Zwei Schifffahrtsunternehmen wurden in den USA zu einer Gesamtstrafe von 1,75 Millionen Dollar verurteilt. Die Besatzung eines Containerschiffes hatte ölhaltiges Bilgenwasser am Ölabscheider vorbei im Meer entsorgt.
Zwei Schifffahrtsunternehmen sind in den USA wegen der illegalen Entsorgung von ölhaltigem Bilgenwasser zu einer Geldstrafe von insgesamt 1,75 Millionen Dollar verurteilt worden. MSC Shipmanagement und Hong Kong Spirit Shipping and Trading bekannten sich am 8. September im Eastern District von Pennsylvania jeweils in zwei Anklagepunkten schuldig. Neben der Geldstrafe wurde eine vierjährige Bewährungsstrafe verhängt.
Manipulationen an Bord der MSC Samira III
Wie Maritime Executive berichtet, betrafen die Verstöße das 2.578-TEU-Containerschiff MSC Samira III. Leitende Ingenieure an Bord hatten die Besatzung angewiesen, ölhaltiges Bilgenwasser in den Abwassertank und von dort über Bord zu pumpen. Dabei wurde der Ölabscheider vorsätzlich umgangen.
Fälschung der Öltagebücher
Um die illegalen Einleitungen zu verschleiern, wurden anschließend die Öltagebücher gefälscht. Zudem ließen die Verantwortlichen Frischwasser durch die Überwachungsgeräte laufen, um die Ableitungen zu verdecken. Die Manipulationen erstreckten sich über den Zeitraum von Juni 2024 bis Januar 2025. Aufgedeckt wurden die Machenschaften schließlich im Rahmen von Inspektionen im Hafen von Philadelphia.
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