Fährunglück vor Nordzypern: Privates Tiefsee-Unternehmen sucht nach Vermissten im Wrack
Nach dem Kentern der Schnellfähre „Filo Jet“ unterstützt ein privates Suchunternehmen die Bergungsarbeiten vor Nordzypern. Bei dem Unglück starben mindestens 14 Menschen, weitere 14 Vermisste werden im Schiffsrumpf befürchtet.
Die Behörden haben ein privates Tiefsee-Suchunternehmen autorisiert, sich den Bergungsschiffen der türkischen Marine bei den Arbeiten am Wrack der Schnellfähre „Filo Jet“ anzuschließen. Der Katamaran kenterte und sank am 30. August vor Nordzypern auf der Fahrt von Kyrenia nach Tasucu. 14 Personen wurden offiziell für tot erklärt, während vermutet wird, dass sich weitere 14 Menschen noch im Schiffsrumpf befinden; zwischen 239 und 241 Personen konnten gerettet werden.
Ermittlungen nach Fährunglück
Überlebende berichteten, dass die Besatzung den Wassereinbruch im Bereich des Bugs heruntergespielt habe, bevor das Schiff kenterte. Wie Maritime Executive meldet, leitete Nordzypern daraufhin eine Strafuntersuchung ein.
Konsequenzen für Amtsträger
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