Übernahmekampf um US-Sparte von Austal: Wildcat erwägt Gegenangebot zu Hanwha
Der australische Schiffbauer Austal führt erste Gespräche mit US-Investor Wildcat Infrastructure. Damit erhält das Milliardengebot des südkoreanischen Hanwha-Konzerns mögliche Konkurrenz.
Bei solchen Milliarden-Summen im Schiffbau wird selbst dem stärksten Kutter schwindelig.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Der australische Schiffbauer Austal führt erste Sondierungsgespräche mit dem in Florida ansässigen Unternehmen Wildcat Infrastructure über den Verkauf seiner US-Sparte. Ein Gegenangebot zur bestehenden Übernahmeofferte des südkoreanischen Hanwha-Konzerns könnte bereits in wenigen Tagen vorliegen. Austal teilte der australischen Börse am 7. September mit, dass erste vorläufige Gespräche mit Wildcat Infrastructure über den US-Schiffbauzweig stattgefunden haben. Berichten zufolge könnte innerhalb weniger Tage ein Konkurrenzangebot eingereicht werden.
Milliarden-Offerte von Hanwha liegt vor
Anfang August hatte Hanwha ein unverbindliches indikatives Angebot in Höhe von 1,05 bis 1,20 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Der Vorstand hat die Genehmigung erteilt, eine Buchprüfung durchzuführen, wie Maritime Executive berichtet. Das US-Verteidigungsministerium, das Pentagon, soll den Prozess jedoch Berichten zufolge verzögern.
Großer Auftragsbestand für US-Streitkräfte
Austal USA betreibt Werften in Mobile im US-Bundesstaat Alabama sowie in San Diego. Das Unternehmen verfügt über einen Auftragsbestand von nahezu 10 Milliarden US-Dollar für die Navy und die Coast Guard.
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