Die chinesische Reederei COSCO weist Vorwürfe entschieden zurück, mit ihren Schiffen militärische Kommunikation abgehört zu haben. Ein entsprechender Medienbericht sei völlig unbegründet.
Funkfeuer abhören? Auf der Nordsee hören wir höchstens auf den Seewetterbericht.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die chinesische Reederei COSCO hat einen Bericht über angebliche Spionageaktivitäten an Bord ihrer Schiffe als „völlig unbegründet“ bezeichnet. Das Unternehmen wies Vorwürfe zurück, über mehrere Jahrzehnte hinweg militärische Kommunikation abgefangen zu haben. Sämtliche Ausrüstung erfülle ausschließlich rechtmäßige kommerzielle Zwecke. Anlass für die Stellungnahme ist ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wie das Fachmagazin gCaptain meldet. Dieser beruft sich auf zwei hochrangige Beamte der US-Regierung unter Donald Trump. Dem Bericht zufolge soll COSCO verborgene Geräte auf seinen Schiffen genutzt haben, um militärische Signale vor den Küsten der Vereinigten Staaten, Europas und Asiens abzuhören. Das Unternehmen stellte klar, dass alle Navigations-, Sicherheits-, Betriebs- und Kommunikationsgeräte lediglich zivilen Aufgaben dienen und keinerlei Signale abfangen.
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