Festgesetzte Megayacht: BAFA legt Berufung im Fall der »Dilbar« ein
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle geht gegen eine Gerichtsentscheidung zur Megayacht »Dilbar« vor. Das Schiff blockiert weiterhin ein Dock der Lürssen-Werft in Bremen.
Da steht der Kahn nun rum. Macht immerhin keine Wellen im Dock.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat Berufung gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt eingelegt. Das Gericht hatte zuvor geurteilt, dass die Behörden nicht ausreichend nachgewiesen hatten, dass die 156 Meter lange Megayacht »Dilbar« einer sanktionierten Person gehört oder von einer solchen kontrolliert wird. Durch das eingelegte Rechtsmittel bleibt das Schiff vorerst weiterhin an seinem Standort.
Blockierte Kapazitäten auf der Werft
Seit dem Jahr 2022 ist das Wasserfahrzeug auf der Lürssen-Werft in Bremen immobilisiert. Dadurch wird Dockkapazität gebunden, die der Schiffbauer gerne zurückerhalten würde. Wie das Fachmagazin Hansa am 7. September berichtete, verbleibt die Yacht durch die eingelegte Berufung bis auf Weiteres an Ort und Stelle.
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