FSG und STARK planen Serienfertigung unbemannter Überwassersysteme
Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft und das Rüstungsunternehmen STARK wollen künftig unbemannte Überwasserfahrzeuge in Serie herstellen. Hintergrund sind wachsende Sicherheitsrisiken in Nord- und Ostsee.
Die Flensburger Werft FSG und das Rüstungsunternehmen STARK haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Fertigung unbemannter Überwassersysteme unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist die Skalierung der autonomen Vanta-Bootsserie. Wie das Magazin Schiff & Hafen berichtet, soll die Produktion damit deutlich beschleunigt werden. Die Partnerschaft kombiniert die KI-gesteuerten autonomen maritimen Systeme von STARK mit den Design- und Produktionskapazitäten der FSG. Auf diese Weise sollen unbemannte Überwasserfahrzeuge in größeren Stückzahlen und mit kürzeren Lieferzeiten gefertigt werden. Konkrete industrielle Schritte wollen beide Partner in den kommenden Monaten festlegen.
Hintergrund und Übergabe an die Bundeswehr
STARK übergab im August 2026 sein erstes autonomes System namens Seetaube an die Bundeswehr. Beide Unternehmen verweisen auf steigende hybride Bedrohungen sowie das Risiko von Infrastruktursabotage in der Nord- und Ostsee.
Mit dem Platzieren einer Gedenkmünze unter dem Kiel hat die Meyer Werft die Montage des zweiten Gigablocks für die „Disney Believe“ begonnen. Das mit Flüssiggas betriebene Kreuzfahrtschiff wird über 1.256 Kabinen bieten.
Um Investitionen und Dekarbonisierungsziele langfristig zu steuern, blickt die Schifffahrtsbranche von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Das Verfahren ermittelt notwendige Schritte für das Jahr 2050.
AIDA Cruises erweitert sein Angebot an Fernreisen ab der deutschen Ostseeküste. Die mehrwöchige Route führt von Warnemünde über Afrika bis nach Mauritius.
Der US-Energiekonzern Chevron steigt verstärkt in die Förderung im Mittelmeer ein. Geplant sind zwei Erkundungsbohrungen sowie die Aufarbeitung von Seismikdaten im Gebiet Lotus.
ConocoPhillips und Venture Global haben einen langfristigen Kaufvertrag über jährlich 1,0 Millionen Tonnen Flüssigerdgas unterzeichnet. Die Lieferungen sollen im Jahr 2030 beginnen.
Der Kreuzfahrtkonzern Carnival Corporation strukturiert seine Marken um. Die Schiffe Arcadia und Queen Anne wechseln in den kommenden Jahren den Betreiber.