USA planen Abbau von Umweltauflagen für private Raumfahrt
Die US-Regierung will Umweltvorschriften für die private Raumfahrt lockern. Damit soll die Taktung der Raketenstarts erhöht und die Konkurrenzfähigkeit gegenüber China gestärkt werden.
Zur Begründung erklärte Verkehrsminister Sean Duffy am Dienstag: "Die USA haben den ersten Wettlauf ins All gewonnen, und wir können das wieder schaffen - aber nur, wenn wir die bürokratischen Hürden aus dem Weg räumen".
Ausnahmen von Bundesgesetzen geplant
Konkret sollen den Angaben zufolge bei "bestimmten kommerziellen Lizenzen und Genehmigungen für die Raumfahrt" eigentlich geltende Umweltauflagen ignoriert werden können, die sich aus 13 Bundesgesetzen ergeben. Dazu zählen unter anderem das Artenschutzgesetz sowie die Gesetze für sauberes Wasser und saubere Luft.
Konkurrenzkampf mit China
US-Unternehmen wie SpaceX von Elon Musk dominieren derzeit den weltweiten Markt für Weltraumstarts, China macht aber rasante Fortschritte in dem Bereich. Beide Länder arbeiten an ambitionierten Raumfahrtplänen und wollen beispielsweise innerhalb weniger Jahre wieder Menschen zum Mond schicken.