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Panama bleibt beliebtestes Auswanderungsland – Deutschland schneidet schlecht ab

Eine weltweite Umfrage unter Auswanderern zeigt, in welchen Ländern Lebensqualität und Finanzen am besten bewertet werden. Während Panama die Spitze verteidigt, landet Deutschland auf den hinteren Plätzen.

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Panama? Zu warm. Da bleib ich lieber bei Schmuddelwetter im echten Norden. — Rocky, Chefkolumnist
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Panama ist laut einer aktuellen Erhebung der Organisation InterNations das weltweit beliebteste Land für Auswanderer. Während mittelamerikanische und asiatische Staaten die Spitzenplätze des Rankings belegen, schneidet Deutschland im internationalen Vergleich äußerst schlecht ab. Dies geht aus der Studie „Expat Insider 2026“ hervor, wie Euronews berichtet.
Für die Erhebung wurden fast 8.000 im Ausland lebende Personen aus 162 verschiedenen Nationalitäten befragt. Die Teilnehmer gaben Auskunft über ihre Zufriedenheit in den fünf Kategorien Arbeiten im Ausland, persönliche Finanzen, Lebensqualität, Expat Essentials und das Einleben vor Ort. Um in die Wertung aufgenommen zu werden, mussten mindestens 50 Auswanderer aus einem Land den Fragebogen ausfüllen. Insgesamt wurden im Jahr 2026 so 31 Länder bewertet.

Spitzenplätze für Panama, Mexiko und Thailand

Panama belegt bereits zum dritten Mal in Folge den ersten Platz im Gesamtranking. Der mittelamerikanische Staat landet in den Kategorien Einleben und Expat Essentials jeweils auf dem zweiten Platz. Positiv bewertet wurden hierbei unter anderem die Freundlichkeit der Bevölkerung, die Gewöhnung an die lokale Kultur sowie die Visabeschaffung und der Umgang mit der Bürokratie. Rund 87 Prozent der Auswanderer in Panama sind mit ihrem Leben zufrieden, während der weltweite Durchschnitt bei 70 Prozent liegt. Etwa ein Drittel der Befragten möchte dauerhaft im Land bleiben.Auf dem zweiten Platz folgt Mexiko, das den Index für das Einleben anführt. Auswanderer finden dort nach eigenen Angaben besonders schnell Anschluss und fühlen sich willkommen. Die glücklichsten Auswanderer leben derweil in Thailand, das insgesamt Rang drei belegt. Hier äußern 86 Prozent der Expats Zufriedenheit, und 42 Prozent wollen für immer bleiben. Besonders gelobt werden die niedrigen Lebenshaltungskosten, die von 85 Prozent positiv bewertet werden, sowie der bezahlbare und leicht zu findende Wohnraum.

Europa schwach in den Top Ten vertreten

Unter den zehn besten Ländern befinden sich lediglich drei europäische Staaten, von denen es keiner unter die Top fünf schafft. Spanien belegt Rang 6 und ist damit das am besten bewertete Land in Europa. Im Bereich Lebensqualität steht Spanien dank des guten Wetters, zahlreicher Freizeitangebote, günstiger öffentlicher Verkehrsmittel und einfacher Reisemöglichkeiten sogar auf Platz eins. Portugal folgt auf Platz 8 und erreicht Rang vier bei den persönlichen Finanzen sowie Rang sieben beim Einleben. Luxemburg komplettiert die Top Ten auf Platz 10. Das Land belegt beim Arbeiten im Ausland den vierten Platz und steht bei Gehalt und Arbeitsplatzsicherheit an erster Stelle. Die vollständige Liste der besten Länder für Auswanderer im Jahr 2026 besteht aus Panama, Mexiko, Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Brasilien, Spanien, Singapur, Portugal, Malaysia und Luxemburg.

Deutschland und Norwegen am Ende der Tabelle

Am unteren Ende der Skala befinden sich das Vereinigte Königreich auf Platz 28, die Türkei auf Platz 29, Deutschland auf Platz 30 und Norwegen auf dem letzten Rang 31. Obwohl Norwegen generell als eines der glücklichsten Länder gilt, spüren Expats diesen Wohlstand offenbar nicht. Das Land belegt beim Einleben den letzten Platz und landet bei Lebensqualität und persönlichen Finanzen jeweils auf Rang 30. Deutschland schneidet kaum besser ab und belegt im Bereich Expat Essentials den letzten Platz. Auswanderer berichten hier von Problemen mit der digitalen Infrastruktur, der Verwaltung, dem Wohnraum und der Sprachbarriere. Zudem erreicht Deutschland beim Einleben nur Platz 28 und bei den persönlichen Finanzen Rang 23.

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