Erdbeben der Stärke 4,1 erschüttert die italienische Provinz Isernia
In der Nacht zu Samstag hat ein Erdbeben der Stärke 4,1 die italienische Provinz Isernia erschüttert. Berichte über Verletzte oder Sachschäden liegen bislang nicht vor.
In der italienischen Provinz Isernia hat sich in der Nacht zu Samstag ein Erdbeben der Stärke 4,1 ereignet. Nach Angaben der Behörden gibt es nach ersten Erkenntnissen keine Verletzten oder Sachschäden. Viele besorgte Bürger verbrachten die Nacht dennoch auf der Straße. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) registrierte das Beben kurz nach Mitternacht, wie Euronews berichtet. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von rund zehn Kilometern nahe Pizzone, einer Gemeinde in der Provinz Isernia. Die Erschütterung war in der gesamten Provinz sowie in den Gebieten Chieti, L'Aquila und Caserta spürbar. Aus Angst liefen zahlreiche Bewohner im betroffenen Gebiet auf die Straße.
Nachbeben in den frühen Morgenstunden
In derselben Region registrierte das INGV um 3 Uhr 41 eine zweite Erschütterung, die eine Stärke von 2,2 aufwies und in einer Tiefe von neun Kilometern lag. Bereits im Januar dieses Jahres war die Provinz Isernia von zwei Erdbeben der Stärke 2,5 betroffen.
Keine Schäden nach erster Bestandsaufnahme
Derzeit melden die zuständigen Behörden keine Verletzten und keine Schäden an Gebäuden in der betroffenen Region. Bürgermeister von Pizzone Vincenzo Di Cristofano äußerte sich gegenüber lokalen Medien zur aktuellen Lage: „Ich stehe in ständigem Kontakt mit dem regionalen Zivilschutz. Glücklicherweise hat eine erste, wichtige Bestandsaufnahme keine Schäden an Menschen oder Sachen ergeben. Die Menschen sind bis spät in der Nacht auf der Straße geblieben, vor allem wegen der großen Anspannung“.
Auf den griechischen Inseln Kreta und Paros kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen anhaltende Waldbrände. Aufgrund der starken Winde und schwierigen Bedingungen bleibt die Lage in mehreren Regionen angespannt.
Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der Klimawandel extreme Brandbedingungen in Spanien und Frankreich massiv verschärft. Während Südeuropa brennt, warnt die UN vor den Folgen fossiler Energieträger.
Während die Nachfrage nach Halbleitern für Künstliche Intelligenz hoch ist, droht durch den Ausbau von Fabriken und das Aufholen Chinas eine weltweite Chipschwemme.
Nach einem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta sind mindestens 15 Menschen im Meer ertrunken. Die spanische Regierung hat das Militär zur Unterstützung der Sicherheitskräfte entsandt.
Nachdem binnen 24 Stunden mehr als 49.000 Migranten die spanische Exklave Ceuta erreicht haben, ist die Lage vor Ort chaotisch. Die Krise sorgt auch für diplomatische Spannungen innerhalb Europas.
Auf der kapverdischen Insel Santiago führt die illegale Sandgewinnung für die Bauwirtschaft zu schweren Umweltschäden. Viele Frauen sehen in der harten Arbeit dennoch die einzige Möglichkeit, ihre Familien vor dem Verhungern zu bewahren.