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Temperaturen steigen auf 41 Grad: Erste sommerliche Hitzewelle erreicht Griechenland

Nach einem vergleichsweise milden Frühsommer steht Griechenland vor extremen Temperaturen. Die nationale Wetterbehörde warnt vor Werten von über 40 Grad auf dem Festland.

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Griechenland steht vor dem ersten ausgeprägten Hitzeereignis dieses Sommers, bei dem die Temperaturen örtlich auf bis zu 41 Grad Celsius steigen sollen. Nachdem Regen im Juni und starke Winde Anfang Juli den Temperaturanstieg zunächst bremsten, warnt die Nationale Wetterbehörde nun vor anhaltend hohen Temperaturen insbesondere auf dem Festland. Eine spürbare Abkühlung wird erst für den kommenden Donnerstag prognostiziert.
Die Nationale Wetterbehörde (EMY) warnt für Montag, dem 20. Juli, und Dienstag, dem 21. Juli, vor sehr hohen Temperaturen, die vor allem das griechische Festland betreffen. Wie Euronews berichtet, werden die höchsten Werte in Thessalien, im östlichen Mittelgriechenland, auf Euböa und auf der östlichen Peloponnes mit 39 bis 40 Grad, örtlich sogar bis zu 41 Grad erwartet. Auch in Zentralmakedonien kann das Thermometer stellenweise 40 Grad erreichen, während für die Festlandsgebiete von Epirus, das westliche Mittelgriechenland und die westliche Peloponnes 39 bis 40 Grad vorhergesagt werden.

Regionale Temperaturunterschiede und Windverhältnisse

In Attika soll die Höchsttemperatur am Montag 38 Grad Celsius erreichen, wobei es an den Küsten um zwei bis drei Grad kühler bleibt. Im Osten frischt der nördliche bis nordöstliche Wind vorübergehend auf bis zu Stärke fünf Beaufort auf. Für Thessaloniki sind Werte von 37 Grad angekündigt. Auf den Kykladen werden Temperaturen von bis zu 33 bis 34 Grad erwartet, auf Kreta bis zu 35 bis 36 Grad sowie auf den Inseln der östlichen Ägäis und im Dodekanes bis zu 36 bis 37 Grad Celsius. Meteorologe Theodoros Kolydas betont, die Prognosedaten für den Zeitraum von Montag bis Mittwoch deuteten nicht auf eine einfache Phase höherer Temperaturen, sondern auf ein Hitzeereignis mit Merkmalen einer Hitzewelle, vor allem auf dem Festland. Trotz der Hitze rechnet die EMY in den Mittags- und Nachmittagsstunden über dem Festland mit zeitweiligen Wolken, wobei sich in den Bergregionen Nordgriechenlands örtliche Schauer und vereinzelte Gewitter bilden können.

Ungewöhnlich späte Höchstwerte

Am Samstag registrierte die Wetterstation des Nationalen Observatoriums von Athen in Konitsa mit 40,4 Grad Celsius erstmals in diesem Sommer eine Temperatur von über 40 Grad. Nach Angaben von Meteo.gr ist dies die drittspäteste erste Messung einer Temperatur von über 40 Grad seit dem Jahr 2011. Noch später wurde diese Schwelle lediglich am 20. Juli 2015 und am 30. Juli 2013 erreicht. Diese Verspätung gilt als bemerkenswert, da hohe Temperaturen im griechischen Sommer üblicherweise früher auftreten. Während in vielen Regionen Europas bereits seit Juni neue Hitzerekorde gemessen wurden, blieb Griechenland im ersten Teil des Sommers von den extremsten Temperaturen verschont.

Aussichten und erwartete Abkühlung

Die Hitze hält auch am Dienstag an, für den die EMY Höchstwerte von 38 bis 39 Grad auf dem Festland und örtlich 40 bis 41 Grad erwartet. In den westlichen Landesteilen wird zudem eine teilweise Verlagerung von Saharastaub begünstigt. Während in Ostmakedonien und Thrakien vor allem mittags und nachmittags Wolken, örtliche Regenfälle und einzelne Gewitter erwartet werden, bleibt das Wetter im übrigen Land überwiegend freundlich. Am Mittwoch beginnen die Temperaturen in Nordgriechenland zu sinken, begleitet von Regen und vereinzelten Gewittern in Zentral- und Ostmakedonien sowie in Thrakien, während im südlichen Festland und auf den Inseln die hohen Temperaturen anhalten. Für Donnerstag, den 23. Juli, kündigt die EMY schließlich eine spürbare Entspannung an, bei der die Temperaturen landesweit fallen und auf für die Jahreszeit normale Werte zurückgehen sollen, wobei örtliche Schauer und möglicherweise einzelne Gewitter für die östlichen Festlandsgebiete, die Sporaden und Euböa vorhergesagt werden.

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