Schulhof-Öffnung in NRW: Kommunen entscheiden über Spielzeiten
Immer mehr Städte in Nordrhein-Westfalen öffnen ihre Schulhöfe außerhalb der Unterrichtszeiten für Kinder und Jugendliche. Die Regelungen der Kommunen fallen dabei jedoch sehr unterschiedlich aus.
Früher spielten wir einfach im Schlamm. Heute braucht es dafür erst ein Pilotprojekt.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
In Nordrhein-Westfalen entscheiden die Kommunen selbstständig darüber, ob sie ihre Schulhöfe außerhalb der Unterrichtszeiten für Kinder und Jugendliche öffnen. Während Städte wie Köln, Düsseldorf und Bonn bereits auf geöffnete Flächen setzen, bleiben die Tore in anderen Gemeinden wie Wuppertal geschlossen. Dies führt zu einer uneinheitlichen Regelung im gesamten Bundesland. In Nordrhein-Westfalen gibt es laut dem Schulministerium rund 5.400 öffentliche Schulen. Da jede Kommune eigenständig über die Nutzung der Schulhöfe außerhalb der Schulzeiten entscheidet, zeigt sich im Bundesland ein uneinheitliches Bild, wie die Tagesschau berichtet. Das Ministerium betont, dass es den einzelnen Schulen keine Vorgaben machen könne, ob und wann sie ihre Höfe zum Spielen freigeben. Eine Stichprobe des WDR unter den 15 größten Städten in NRW zeigt jedoch, dass die Schulhöfe in den allermeisten dieser Städte mittlerweile auch außerhalb der Schulzeiten zum Spielen, Treffen und Toben geöffnet sind.
Unterschiedliche Konzepte in Köln, Düsseldorf und Wuppertal
Die Stadt Köln öffnet zum Start der Sommerferien nach einem mehrjährigen Pilotprojekt zunächst 31 Schulhöfe. Diese stehen täglich zwischen 10 und 19 Uhr für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre offen, wobei Alkohol, Drogen, E-Roller und Waffen verboten sind und die Aufsichtspflicht bei den Eltern liegt. Kritik an dieser Maßnahme kommt von der FDP, die vor potenziellen Problemen an Schulen warnt, die im Umfeld der Drogen- und Obdachlosenszene liegen. Düsseldorf hat bereits vor anderthalb Jahren über 170 Schulhöfe freigegeben und dafür eine fast 40 Jahre alte Benutzungsordnung geändert. In dieser hieß es zuvor: "Ab 14 Uhr werden alle Schulhöfe zum Spielen gesperrt, ausgewählte Flächen werden jeweils im Einzelfall freigegeben." In Wuppertal hingegen existiert kein solches Konzept; dort sind nur Höfe mit Ganztagsbetreuung zugänglich, da laut Stadtverwaltung bislang kein entsprechender Bedarf angemeldet wurde.
Sicherheitsmaßnahmen und Vandalismus in Bonn
In Bonn werden die Schulhöfe bereits seit dem Jahr 2007 außerhalb der Schulzeiten zum Spielen und Toben genutzt. Allerdings kam es an einigen Schulen in den vergangenen Jahren vermehrt zu Schäden durch Vandalismus und zu Einbruchsversuchen. Als Reaktion darauf installierte die Stadt Bonn im vergangenen Jahr an zwei Standorten eine Radarüberwachung, die bei unbefugtem Aufenthalt außerhalb der Öffnungszeiten Alarm schlägt und so eine schnelle Intervention der Polizei ermöglicht. Ein identisches System wird bereits seit längerer Zeit erfolgreich in Gelsenkirchen eingesetzt.
Auf den griechischen Inseln Kreta und Paros kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen anhaltende Waldbrände. Aufgrund der starken Winde und schwierigen Bedingungen bleibt die Lage in mehreren Regionen angespannt.
Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der Klimawandel extreme Brandbedingungen in Spanien und Frankreich massiv verschärft. Während Südeuropa brennt, warnt die UN vor den Folgen fossiler Energieträger.
Während die Nachfrage nach Halbleitern für Künstliche Intelligenz hoch ist, droht durch den Ausbau von Fabriken und das Aufholen Chinas eine weltweite Chipschwemme.
Nach einem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta sind mindestens 15 Menschen im Meer ertrunken. Die spanische Regierung hat das Militär zur Unterstützung der Sicherheitskräfte entsandt.
Nachdem binnen 24 Stunden mehr als 49.000 Migranten die spanische Exklave Ceuta erreicht haben, ist die Lage vor Ort chaotisch. Die Krise sorgt auch für diplomatische Spannungen innerhalb Europas.
Auf der kapverdischen Insel Santiago führt die illegale Sandgewinnung für die Bauwirtschaft zu schweren Umweltschäden. Viele Frauen sehen in der harten Arbeit dennoch die einzige Möglichkeit, ihre Familien vor dem Verhungern zu bewahren.