UN-Generalsekretär verurteilt Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran-Krieg
Nach neuen Angriffen auf die Infrastruktur im Iran und in Kuwait zeigt sich die UN besorgt über die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran.
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Angriffe auf die zivile Infrastruktur im Iran-Krieg als „inakzeptabel“ bezeichnet. Die Vereinten Nationen äußerten sich besorgt über die fortlaufende Eskalation der Kämpfe in der Region. Zuvor war es zu Angriffen auf wichtige Versorgungseinrichtungen und Verkehrswege gekommen. Der UN-Generalsekretär sei „weiterhin zutiefst besorgt über die anhaltende militärische Eskalation zwischen dem Iran und den USA“, sagte Sprecher Farhan Haq am Freitag. „Besonders besorgt“ sei Guterres über die „Angriffe auf die zivile Infrastruktur im Iran und in der gesamten Region“, wie Business-Politik berichtet. Zuvor hatte Teheran von US-Attacken auf Brücken, einen Hafen, einen Flughafen, das Stromnetz und Telekommunikationseinrichtungen berichtet.
Folgen für die Infrastruktur
In Kuwait wurde nach Behördenangaben ein Kraftwerk mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage von einer iranischen Drohne getroffen. Beide Länder riefen die Bürger zum Stromsparen auf.
Hintergrund des Konflikts
Der Krieg begann am 28. Februar mit Angriffen Israels und der USA auf den Iran. Teheran reagierte mit Attacken auf Israel und US-Ziele in der Golfregion sowie der faktischen Schließung der Straße von Hormus. Seit Anfang April galt eine brüchige Waffenruhe. Mitte Juni unterzeichneten beide Seiten eine Absichtserklärung, die binnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommen führen sollte; seit dem 7. Juli eskalieren die Kämpfe erneut.
Auf den griechischen Inseln Kreta und Paros kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen anhaltende Waldbrände. Aufgrund der starken Winde und schwierigen Bedingungen bleibt die Lage in mehreren Regionen angespannt.
Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der Klimawandel extreme Brandbedingungen in Spanien und Frankreich massiv verschärft. Während Südeuropa brennt, warnt die UN vor den Folgen fossiler Energieträger.
Während die Nachfrage nach Halbleitern für Künstliche Intelligenz hoch ist, droht durch den Ausbau von Fabriken und das Aufholen Chinas eine weltweite Chipschwemme.
Nach einem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta sind mindestens 15 Menschen im Meer ertrunken. Die spanische Regierung hat das Militär zur Unterstützung der Sicherheitskräfte entsandt.
Nachdem binnen 24 Stunden mehr als 49.000 Migranten die spanische Exklave Ceuta erreicht haben, ist die Lage vor Ort chaotisch. Die Krise sorgt auch für diplomatische Spannungen innerhalb Europas.
Auf der kapverdischen Insel Santiago führt die illegale Sandgewinnung für die Bauwirtschaft zu schweren Umweltschäden. Viele Frauen sehen in der harten Arbeit dennoch die einzige Möglichkeit, ihre Familien vor dem Verhungern zu bewahren.