Heftige Gewitter haben in Frankreich schwere Schäden angerichtet und mindestens zwei Menschenleben gefordert. Zudem kam es am Freitagmorgen in Zehntausenden Haushalten zu Stromausfällen. Für weite Teile des Landes hatten die Behörden zuvor Unwetterwarnungen herausgegeben. Die schweren Gewitter sind am Donnerstagabend über Frankreich hinweggezogen, wie Euronews berichtet. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP kamen dabei mindestens zwei Menschen ums Leben. In Saint-Victurnien im Département Haute-Vienne starb eine Frau durch den Sturz eines Baums. In Dolomieu im Département Isère wurde ein Mann leblos in einer Werkstatt entdeckt, die nach einem Blitzeinschlag in Flammen aufgegangen war.
Warnungen und Stromausfälle
Für dreißig Départements in Zentral- und Ostfrankreich galt am Donnerstagabend eine Unwetterwarnung der Stufe Orange. Die Behörden warnten vor heftigen Gewittern und großem Hagel. Der Stromnetzbetreiber Enedis meldete am Freitagmorgen Stromausfälle in fast 53 000 Haushalten. Ursache waren die schweren Gewitter.
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