EU-Kommission plant Erleichterungen beim Emissionshandel
Aufgrund von anhaltenden Klagen über hohen Kostendruck seitens der Industrie und einiger Mitgliedsstaaten plant die EU-Kommission eine Aufweichung des Emissionshandels.
Verschmutzungsrechte kaufen? Bei uns im Norden gibt es frischen Wind ganz umsonst.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Europäische Kommission plant eine Lockerung des bestehenden EU-Emissionshandels. Zuvor hatten mehrere Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Industrie zunehmend über einen zu hohen Kostendruck geklagt. Das System des EU-Emissionshandels sieht vor, dass Unternehmen verpflichtend Verschmutzungsrechte erwerben müssen. Wie die Tagesschau berichtet, will die EU-Kommission dieses System nun jedoch aufweichen, nachdem die Klagen über die finanzielle Belastung aus der Wirtschaft und aus Teilen der Mitgliedsstaaten lauter wurden.
Klagen über hohen Kostendruck
Einige Mitgliedsstaaten und die Industrie hatten zuvor immer deutlicher über den hohen Kostendruck geklagt, der durch den Erwerb dieser Rechte entsteht. Auf diese Entwicklung reagiert die EU-Kommission nun mit den geplanten Anpassungen des Systems.
Auf den griechischen Inseln Kreta und Paros kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen anhaltende Waldbrände. Aufgrund der starken Winde und schwierigen Bedingungen bleibt die Lage in mehreren Regionen angespannt.
Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der Klimawandel extreme Brandbedingungen in Spanien und Frankreich massiv verschärft. Während Südeuropa brennt, warnt die UN vor den Folgen fossiler Energieträger.
Während die Nachfrage nach Halbleitern für Künstliche Intelligenz hoch ist, droht durch den Ausbau von Fabriken und das Aufholen Chinas eine weltweite Chipschwemme.
Nach einem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta sind mindestens 15 Menschen im Meer ertrunken. Die spanische Regierung hat das Militär zur Unterstützung der Sicherheitskräfte entsandt.
Nachdem binnen 24 Stunden mehr als 49.000 Migranten die spanische Exklave Ceuta erreicht haben, ist die Lage vor Ort chaotisch. Die Krise sorgt auch für diplomatische Spannungen innerhalb Europas.
Auf der kapverdischen Insel Santiago führt die illegale Sandgewinnung für die Bauwirtschaft zu schweren Umweltschäden. Viele Frauen sehen in der harten Arbeit dennoch die einzige Möglichkeit, ihre Familien vor dem Verhungern zu bewahren.