In Kuba ist am Dienstag zum dritten Mal innerhalb einer Woche landesweit der Strom ausgefallen. Das Land leidet unter veralteter Technik und den Folgen von US-Sanktionen.
In Kuba ist am Dienstag erneut landesweit die Stromversorgung zusammengebrochen. Es handelt sich um den dritten totalen Stromausfall innerhalb von gut einer Woche in dem krisengeplagten Karibikstaat. Das staatliche Elektrizitätsunternehmen UNE gab zunächst keine Ursache für die vollständige Unterbrechung bekannt. Der Stromausfall ereignete sich gegen 11.05 Uhr Ortszeit (17.05 Uhr MESZ). Für Kuba ist dies bereits der dritte derartige Vorfall seit Monatsbeginn und der fünfte seit Jahresbeginn. Bei den beiden vorangegangenen Stromausfällen in der vergangenen Woche dauerte es jeweils mehr als 24 Stunden, bis die Elektrizitätsversorgung wiederhergestellt werden konnte.
Veraltete Technik und eine Ölblockade
Im kubanischen Stromnetz kommt es wegen der veralteten Technik immer wieder zu Pannen. Zudem verhängte US-Präsident Donald Trump im Januar eine Ölblockade gegen den Inselstaat. Dies sorgte dafür, dass der langjährige Verbündete Venezuela seine Öllieferungen an Kuba einstellte; außerdem verschärfte sich die Wirtschaftskrise.
Schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten
Die USA machen auch mit Sanktionen Druck auf Kuba. Das Land steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. US-Präsident Trump hat deutlich gemacht, dass er sich einen Machtwechsel in Kuba wünscht. Nach der Entmachtung und Gefangennahme von venezolanischer Präsident Nicolás Maduro durch die US-Armee Anfang des Jahres hatte er angedeutet, dass Kuba Ähnliches drohen könne.
Auf den griechischen Inseln Kreta und Paros kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen anhaltende Waldbrände. Aufgrund der starken Winde und schwierigen Bedingungen bleibt die Lage in mehreren Regionen angespannt.
Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der Klimawandel extreme Brandbedingungen in Spanien und Frankreich massiv verschärft. Während Südeuropa brennt, warnt die UN vor den Folgen fossiler Energieträger.
Während die Nachfrage nach Halbleitern für Künstliche Intelligenz hoch ist, droht durch den Ausbau von Fabriken und das Aufholen Chinas eine weltweite Chipschwemme.
Nach einem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta sind mindestens 15 Menschen im Meer ertrunken. Die spanische Regierung hat das Militär zur Unterstützung der Sicherheitskräfte entsandt.
Nachdem binnen 24 Stunden mehr als 49.000 Migranten die spanische Exklave Ceuta erreicht haben, ist die Lage vor Ort chaotisch. Die Krise sorgt auch für diplomatische Spannungen innerhalb Europas.
Auf der kapverdischen Insel Santiago führt die illegale Sandgewinnung für die Bauwirtschaft zu schweren Umweltschäden. Viele Frauen sehen in der harten Arbeit dennoch die einzige Möglichkeit, ihre Familien vor dem Verhungern zu bewahren.