Trockenheit sorgt für hohe Waldbrandgefahr in mehreren Bundesländern
Wegen anhaltender Trockenheit warnt der Deutsche Wetterdienst vor einer steigenden Waldbrandgefahr in Deutschland. Unterdessen fordern die Feuerwehren mehr Investitionen in moderne Löschtechnik.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit steigt in vielen deutschen Bundesländern die Waldbrandgefahr deutlich an. Für mehrere Regionen verzeichnet der Deutsche Wetterdienst bereits die höchste Warnstufe, wie die Tagesschau berichtet. Angesichts dieser Lage fordern die Feuerwehren verstärkte Investitionen in moderne Fahrzeuge und Spezialtechnik.
Wetterdienst warnt vor fahrlässigem Verhalten
Der Deutsche Wetterdienst verzeichnet vor allem für größere Gebiete in Brandenburg und Baden-Württemberg die höchste Warnstufe. Doch auch in anderen Teilen Deutschlands wie in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt steigt die Gefahr. Der DWD warnt davor, in Waldgebieten Zigaretten anzuzünden oder aus dem Auto zu werfen. Auch Grillen oder das Abstellen von Autos auf trockenem Boden löst häufig Brände aus.
Feuerwehren fordern bessere Ausrüstung
Feuerwehren in Deutschland dringen auf mehr Investitionen in Fahrzeuge und Technik, um besser gegen Feuer in Wäldern und im Gelände gewappnet zu sein. „Wir laufen noch immer hinterher. Insbesondere Spezialfahrzeuge könnten wir mehr gebrauchen“, sagte Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands Karl-Heinz Banse. „In den letzten Jahren hat sich allerdings schon einiges getan.“ Als schwierig gestalteten sich in der Vergangenheit Löscheinsätze auf früheren Truppenübungsplätzen. „Aus dieser Erfahrung heraus wird verstärkt auf Löschroboter gesetzt und es wurden splittergeschützte Fahrzeuge angeschafft für Einsätze in den munitionsbelasteten Bereichen“, so Banse.
Brände bei jüngster Hitzewelle
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