US-Regierung leistet erste Zahlungen an Opfer des Havanna-Syndroms
Nach mysteriösen Erkrankungen von Botschaftsmitarbeitern hat das US-Verteidigungsministerium erste Entschädigungen in Millionenhöhe ausgezahlt. Die Ursache der Beschwerden bleibt weiterhin unklar.
Die US-Regierung hat erste Entschädigungszahlungen an Betroffene des sogenannten Havanna-Syndroms geleistet. Insgesamt zahlte das Verteidigungsministerium fast drei Millionen Dollar an finanzielle Hilfen aus. Das Geld soll betroffene Diplomaten und Botschaftspersonal unterstützen, die unter mysteriösen gesundheitlichen Beschwerden leiden. Wie Business-Politik berichtet, teilte das Verteidigungsministerium am Freitag mit, dass Zahlungen in Höhe von fast drei Millionen Dollar (gut 2,6 Millionen Euro) geleistet wurden. Dies seien "die ersten Zahlungen, welche die Regierung im Rahmen des Havanna-Gesetzes vorgenommen hat". Mit diesem Gesetz war festgelegt worden, dass betroffene US-Diplomaten oder anderes in Botschaften stationiertes Personal finanziell und bei der medizinischen Behandlung unterstützt werden soll.
Symptome und Ursachenforschung
Die Betroffenen klagten über Migräne, Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen und weitere Beschwerden. Die genaue Ursache für diese Symptome wurde nie gefunden. Die ersten Fälle des Havanna-Syndroms waren im Jahr 2016 bei Diplomaten in der kubanischen Hauptstadt Havanna aufgetaucht, wovon sich auch der Name des Syndroms ableitet. Später traten die Symptome ebenfalls bei westlichen Diplomaten in anderen Regionen der Welt auf.
Geheimdienste schließen Fremdeinwirkung aus
Das Auftreten der Beschwerden hatte zeitweise Befürchtungen über einen möglichen Einsatz von Akustik- oder Elektroschallwaffen durch einen feindlichen Staat geweckt. Anfang 2025 erklärten die US-Geheimdienste jedoch, dass eine Verwicklung ausländischer Akteure "sehr unwahrscheinlich" sei.
Auf den griechischen Inseln Kreta und Paros kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen anhaltende Waldbrände. Aufgrund der starken Winde und schwierigen Bedingungen bleibt die Lage in mehreren Regionen angespannt.
Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der Klimawandel extreme Brandbedingungen in Spanien und Frankreich massiv verschärft. Während Südeuropa brennt, warnt die UN vor den Folgen fossiler Energieträger.
Während die Nachfrage nach Halbleitern für Künstliche Intelligenz hoch ist, droht durch den Ausbau von Fabriken und das Aufholen Chinas eine weltweite Chipschwemme.
Nach einem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta sind mindestens 15 Menschen im Meer ertrunken. Die spanische Regierung hat das Militär zur Unterstützung der Sicherheitskräfte entsandt.
Nachdem binnen 24 Stunden mehr als 49.000 Migranten die spanische Exklave Ceuta erreicht haben, ist die Lage vor Ort chaotisch. Die Krise sorgt auch für diplomatische Spannungen innerhalb Europas.
Auf der kapverdischen Insel Santiago führt die illegale Sandgewinnung für die Bauwirtschaft zu schweren Umweltschäden. Viele Frauen sehen in der harten Arbeit dennoch die einzige Möglichkeit, ihre Familien vor dem Verhungern zu bewahren.