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Chemische Reaktion im Schwimmbad löst Giftwolke in Tarragona aus

Nach einem Zwischenfall in einem kommunalen Schwimmbad in Spanien mussten Anwohner in ihren Häusern bleiben. 17 Personen wurden verletzt, mehrere mussten ins Krankenhaus.

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Nach einer chemischen Reaktion im kommunalen Schwimmbad von La Bisbal del Penedès in der spanischen Provinz Tarragona ist am Freitag eine giftige Wolke ausgetreten. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, in ihren Wohnungen zu bleiben, und aktivierten den Notfallplan Procicat wegen chemischer Gefahr. Insgesamt waren 17 Personen von dem Vorfall betroffen, von denen zehn in Krankenhäuser transportiert werden mussten.
Der Notruf ging um 14.12 Uhr bei den Einsatzkräften ein, wie Euronews berichtet. Die Behörden riefen die Anwohner umgehend dazu auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten und den betroffenen Bereich weiträumig zu meiden.

Einsatzkräfte evakuieren das Gelände

Die Feuerwehr räumte die Anlage nach dem Eingang des Alarms sofort und richtete einen Sicherheitsbereich ein. Mehrere Löschzüge wurden zur Lagekontrolle an den Unfallort entsandt. Zudem begannen Spezialeinheiten damit, das chemische Gemisch zu neutralisieren und die beteiligten Behälter zu leeren. Welche Stoffe genau die chemische Reaktion ausgelöst haben, ist derzeit noch unklar.

Zehn Personen im Krankenhaus

Von dem Vorfall waren insgesamt 17 Personen betroffen. Nach Angaben des Rettungsdienstes SEM wurden sieben Betroffene vor Ort versorgt und konnten anschließend mit leichten Verletzungen entlassen werden. Zehn weitere Personen mussten jedoch in Krankenhäuser gebracht werden, darunter fünf Minderjährige.Die Giftwolke hat sich mittlerweile weitgehend aufgelöst. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt die Stadtverwaltung den Anwohnern jedoch weiterhin ein vorsorgliches Zuhausebleiben, bis die Einsatzkräfte die Dekontaminierungsarbeiten vollständig abgeschlossen haben.

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