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Schwimmende Ölreserven des Iran stehen vor dem Aus

Die schwimmenden Rohöllager des Iran nahe Malaysia sind laut Beobachtern fast vollständig aufgebraucht. Wegen der US-Blockade gelangt kein Nachschub mehr auf See, während zahlreiche leere Tanker festsitzen.

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Wenn der Tank leer ist, hilft auch das beste Schiff nichts mehr. — Rocky, Chefkolumnist
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Die schwimmenden Rohölreserven des Iran vor der Küste Malaysias stehen kurz vor der Erschöpfung, wie gCaptain berichtet. Seit dem 14. Juli hat kein neues iranisches Rohöl mehr die Blockadelinie der USA überquert. Gleichzeitig verzeichnen andere Produzenten im Nahen Osten wieder hohe Exportzahlen.

Transfers nach China und festsitzende Tanker

Nach Angaben von United Against Nuclear Iran verbleiben derzeit noch ungefähr 10 Millionen Barrel iranisches Rohöl in schwimmenden Lagern nahe Malaysia. Die Organisation UANI teilt mit, dass im September 9 Millionen Barrel durch Ship-to-Ship-Transfers an unabhängige chinesische Raffinerien übergeben wurden. Seit Mitte Juli wurde kein weiteres Rohöl über die US-Blockadelinie transportiert. Die Ausfuhren des Iran im September bestanden lediglich aus begrenzten Mengen LPG und Methanol.

Verlagerung von Einsätzen

Einige Tanker haben ihre Einsätze weiter nach Norden in Richtung Hongkong und Zhuhai verlegt, um den malaysischen Kontrollen zu entgehen. Dennoch befinden sich viele leere Schiffe unter iranischer Flagge vor Sri Lanka und Oman in einer Notlage und sitzen fest. Dieser Rückgang der iranischen Bestände erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Rohölexporte anderer Produzenten im Nahen Osten wieder auf ein hohes Niveau erholt haben.

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