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Frachtschiff nach Drohnenangriff im Schwarzen Meer gesunken

Bei Drohnenangriffen in der bulgarischen Wirtschaftszone ist ein Frachter gesunken, die Besatzung wird vermisst. Die Crew eines zweiten brennenden Schiffs konnte gerettet werden.

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Bei Drohnenangriffen in der Wirtschaftszone von Bulgarien im Schwarzen Meer ist ein Frachtschiff gesunken, dessen Besatzung weiterhin vermisst wird. Ein zweites Frachtschiff geriet nach einem Treffer in Brand, jedoch konnte die gesamte Besatzung gerettet werden. Wie die Tagesschau berichtet, wurden seit Beginn des Krieges bereits mehr als 200 zivile Schiffe in der Region zielgerichtet angegriffen.


Das unter der Flagge Togos fahrende Frachtschiff „Alfa Watan“ sank nach den Angriffen in der bulgarischen Wirtschaftszone. Rettungsmaßnahmen wurden rund 150 Kilometer östlich von Byala eingeleitet, die Besatzung des Schiffs bleibt jedoch weiterhin vermisst.

Rettungsaktion für brennenden Weizentransporter

Ein zweites Frachtschiff, die unter der Flagge Palaus fahrende „Able“, geriet nach einem Treffer in Brand. Das Schiff hatte Weizen geladen. Alle 18 Besatzungsmitglieder konnten durch eine Fähre gerettet werden. Mehrere verletzte Seeleute wurden anschließend in ein Krankenhaus in Warna gebracht.

Ministerpräsident Rumen Radev bezeichnete die Angriffe als unakzeptabel. Täter wurden jedoch nicht genannt. Der Vorfall folgt auf einen kürzlichen Angriff auf ein türkisches Schiff nahe Rumänien. Nach Daten der Türkischen Schifffahrtskammer wurden seit Beginn des Krieges 226 zivile Schiffe im Schwarzen Meer zielgerichtet angegriffen.

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