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Rekordwerte auf den weltweiten Schifffahrtsmärkten

Der ClarkSea-Index erreicht ein neues Allzeithoch und die Schiffs preise steigen drastisch. Branchenexperten warnen jedoch vor möglichen Abschwächungen im Containermarkt bis Ende 2026.

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Bei den Schiffspreisen fahr ich wohl weiter mit’m Tretboot über die Elbe. — Rocky, Chefkolumnist
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Die internationalen Schifffahrtsmärkte befinden sich derzeit in einem Rekordzyklus, bei dem der ClarkSea-Index einen neuen Höchststand erreicht hat. Parallel dazu verzeichnen die Schiffswerte einen deutlichen Anstieg.
Der ClarkSea-Index stieg auf einen neuen Spitzenwert von 75.658 pro Tag. Wie das Fachportal Splash247 berichtet, sind auch die Vermögenswerte stark gewachsen. So werden einige Suezmax-Tanker aus den Baujahren 2009 und 2010 aktuell zu Preisen gehandelt, die mit denen von Neubauten vergleichbar sind.

Auftragsbücher verzeichnen deutliches Plus

Das weltweite Auftragsbuch hat ein Volumen von 226 Millionen Compensated Gross Tonnes erreicht, was einem Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Analysten von BIMCO weisen jedoch darauf hin, dass sich die Containermärkte bis Ende 2026 abschwächen könnten. Als Gründe werden ein umfangreiches Auslieferungsprogramm und eine potenzielle Rückkehr zur Nutzung des Suezkanals angeführt.

Entwicklung im Bereich der Rohöl-Tanker

Unterdessen sind die Frachtraten für Rohöl-Tanker aufgrund von Störungen in der Straße von Hormus stark angestiegen. In diesem Zusammenhang warnt Poten & Partners allerdings davor, dass die hohen Transportkosten letztlich die Ölnachfrage einschränken könnten.

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