Vor der Küste des Jemen ist der Massengutfrachter „Glamor“ von Piraten geentert und gekapert worden. Zum Zeitpunkt des Zugriffs befanden sich Einheiten der EU-Operation Atalanta vor Ort für Untersuchungen. Es handelt sich bereits um den 25. erfassten Piraterievorfall des Jahres 2026. Der unter der Flagge von St. Vincent und den Grenadinen fahrende Bulkcarrier mit einer Tragfähigkeit von 24.000 DWT wurde am 10. September etwa 38 Seemeilen südwestlich von Balhaf geentert. Als Täter werden somalische Piraten vermutet, möglicherweise mit Unterstützung der Houthi, wie Maritime Executive berichtet.Deutlicher Anstieg von AngriffenEs handelt sich um den 25. erfassten Piraterievorfall des Jahres 2026, was einen starken Anstieg gegenüber den letzten Jahren darstellt. Neben dem neu gekaperten Frachter werden derzeit fünf weitere Schiffe in somalischen Gewässern festgehalten.
Mit dem Platzieren einer Gedenkmünze unter dem Kiel hat die Meyer Werft die Montage des zweiten Gigablocks für die „Disney Believe“ begonnen. Das mit Flüssiggas betriebene Kreuzfahrtschiff wird über 1.256 Kabinen bieten.
Um Investitionen und Dekarbonisierungsziele langfristig zu steuern, blickt die Schifffahrtsbranche von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Das Verfahren ermittelt notwendige Schritte für das Jahr 2050.
AIDA Cruises erweitert sein Angebot an Fernreisen ab der deutschen Ostseeküste. Die mehrwöchige Route führt von Warnemünde über Afrika bis nach Mauritius.
Der US-Energiekonzern Chevron steigt verstärkt in die Förderung im Mittelmeer ein. Geplant sind zwei Erkundungsbohrungen sowie die Aufarbeitung von Seismikdaten im Gebiet Lotus.
ConocoPhillips und Venture Global haben einen langfristigen Kaufvertrag über jährlich 1,0 Millionen Tonnen Flüssigerdgas unterzeichnet. Die Lieferungen sollen im Jahr 2030 beginnen.
Der Kreuzfahrtkonzern Carnival Corporation strukturiert seine Marken um. Die Schiffe Arcadia und Queen Anne wechseln in den kommenden Jahren den Betreiber.