Walfangquoten: Togo unterstützt Antrag zur Überprüfung des Handelsverbots
Antigua und Barbuda fordert gemeinsam mit Togo eine Überprüfung der kommerziellen Walfangquoten bei der Internationalen Walfangkommission. Naturschützer befürchten eine Schwächung des seit 1986 geltenden Moratoriums.
Lasst die Wale man bloß in Ruhe durchs Wasser schwimmen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Antigua und Barbuda bringt einen Vorschlag zur Überprüfung der kommerziellen Walfangquoten in die 70. Tagung der Internationalen Walfangkommission ein. Die Konferenz findet vom 27. September bis zum 2. Oktober statt, wobei Togo als einziger afrikanischer Mitantragsteller auftritt. Umweltschützer warnen davor, dass dieser Antrag das Moratorium aus dem Jahr 1986 schwächen könnte, welches die Fanggrenzen auf null festgesetzt hatte. Wie Mongabay berichtet, hat die West and Central African Coalition for Whales Togo dazu aufgefordert, den Antrag zurückzuziehen.
Kritik aus der Region
Die Koalition weist darauf hin, dass in der Region kein Walfang betrieben wird und stattdessen Beifang sowie der Verlust von Lebensräumen die eigentlichen Probleme darstellen. Zudem hat Togo selbst erst kürzlich Antarktische Zwergwale und Brydewale als national bedroht eingestuft.
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