Irans Revolutionsgarden drohen Tankern in Kuwait und Bahrain
Die iranischen Revolutionsgarden fordern Schiffsbesatzungen in Kuwait und Bahrain zum Verlassen ihrer Tanker auf. Nach mehreren Angriffen im Persischen Golf kletterte der Ölpreis über 100 Dollar.
Die Marine der iranischen Revolutionsgarden hat eine dringende Warnung an die Besatzungen von Tankern an den Liegeplätzen in Kuwait und Bahrain herausgegeben und sie zur sofortigen Evakuierung ihrer Schiffe aufgefordert. Zur Begründung hieß es, dass diese Schiffe ins Visier genommen würden. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stieg in der Folge erstmals seit Juli auf über 100 Dollar pro Barrel.
Behauptete Angriffe im Persischen Golf
Anlagen und Schiffe im Persischen Golf stehen unter erhöhtem Druck. Wie Maritime Executive berichtet, gibt die IRGC an, bereits rund 20 Schiffe angegriffen oder ins Visier genommen zu haben. Darunter sollen sich acht Tanker und zwei US-Schiffe befinden. Zudem erklärt die IRGC, dass zehn weitere Schiffe in der Straße von Hormus zur Umkehr gezwungen worden seien.
Opfer bei Angriff vor Dubai
Im Zuge der Auseinandersetzungen kam es auch zu Opfern unter den Seeleuten. Der kleine Tanker Hercules Star wurde an einem Ankerplatz vor Dubai getroffen. Bei diesem Vorfall wurde ein Besatzungsmitglied getötet, ein weiteres wird vermisst.
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