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Consultative Shipping Group: Freie Schifffahrt und globale Regeln in Gefahr

Achtzehn führende Schifffahrtsnationen schlagen Alarm wegen zunehmender Handelshemmnisse und Schattenschiffe. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie den Schutz des maritimen Transports als kritische Infrastruktur.

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Ohne feste Regeln auf See gerät am Ende der ganze globale Handel ins Schlingern. — Rocky, Chefkolumnist
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Die Consultative Shipping Group hat eine gemeinsame Erklärung zur Verteidigung des freien Seeverkehrs veröffentlicht. Darin warnen 18 Schifffahrtsnationen vor einer zunehmenden Fragmentierung der globalen Märkte. Die Bündnispartner verlangen, den maritimen Transport als kritische Infrastruktur anzuerkennen.
Am 8. September gab die Gruppe die Deklaration mit dem Titel „In defence of free shipping“ heraus. Zu den 18 Mitgliedsstaaten gehören unter anderem Deutschland, Dänemark, Griechenland, Großbritannien, Japan, Norwegen, Singapur und Südkorea. Diese Länder stehen nach Tonnage für mehr als ein Fünftel des weltweiten Handels, wie das Portal Splash247 berichtet.

Gefahren durch Schattenschiffe und Handelshemmnisse

In ihrer Erklärung warnt die Gruppe vor Kriegen, Unterbrechungen an strategischen Nadelöhren, Schattenschiffen und diskriminierenden Handelsmaßnahmen. Diese Entwicklungen würden die Schifffahrtsmärkte spalten. Das Bündnis fordert daher, den Seetransport als kritische Infrastruktur für die Sicherheit von Handel, Nahrungsmitteln und Energie einzustufen.
Besonders hob die Vereinigung die mehr als 1.500 Schattentanker hervor, die außerhalb konventioneller Versicherungs- und Sicherheitsregeln betrieben werden. Dadurch entstehe ein Zwei-Klassen-System, bei dem ein Teil von Regeln bestimmt werde und der andere von Undurchsichtigkeit.

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