Das philippinische Ministerium für Arbeitsmigranten hat am 3. September das Recht philippinischer Schiffsbesatzungen erneuert, Einsätze in Hochrisikogewässern zu verweigern. Auslöser war ein Angriff in der Straße von Hormus am 31. August, bei dem zwei philippinische Seeleute an Bord der Bahri VLCC Sidr getötet wurden.Recht auf Verweigerung von Einsätzen
Nach dem tödlichen Vorfall im Nahen Osten stellte das Ministerium für Arbeitsmigranten die Schutzrechte der Besatzungen klar. Wie das Fachportal Seatrade Maritime berichtet, erklärte Minister
Hans Leo J. Cacdac, dass eine Entsendung insoweit unzulässig sei, wie ein Seemann von seinem Recht auf Verweigerung Gebrauch mache.
Sicherheitsauflagen für Durchfahrten
Bereits eine Empfehlung vom 28. August fordert für entsprechende Transite umfassende Vorgaben. Dazu gehören Risikobewertungen, Sicherheitsmaßnahmen, bei Bedarf Begleitschutz für Schiffe sowie eine Berichterstattung über die Einhaltung dieser Regelungen.