COSCO ordert 18 weitere Containerschiffe für rund drei Milliarden Dollar
Die chinesische Reedereigruppe COSCO baut ihre Flotte massiv aus. Durch den jüngsten Großauftrag steigen die Investitionen des Unternehmens im Jahr 2026 auf rund acht Milliarden US-Dollar.
Dat sind gewaltig viele Pötte. Hoffentlich passen die alle in den Hafen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die chinesische COSCO-Gruppe hat weitere 18 Containerschiffe im Wert von 20,27 Milliarden RMB (rund 2,99 Milliarden US-Dollar) bestellt. Durch dieses Geschäft erhöht sich das Gesamtauftragsvolumen des Unternehmens für das Jahr 2026 auf 48 Schiffe mit einer Kapazität von insgesamt 676.800 TEU. Die Gesamtausgaben belaufen sich damit auf rund acht Milliarden US-Dollar.
Aufschlüsselung der Neubestellungen
Der neue Auftrag umfasst zwölf Megamax-Schiffe mit einer Kapazität von jeweils 22.000 TEU und LNG-Dual-Fuel-Antrieb. Diese werden auf der Werft Shanghai Waigaoqiao Shipbuilding zu einem Preis von etwa 224 Millionen US-Dollar pro Einheit gebaut. Zudem gehören sechs Wide-Beam-Feeder mit einer Kapazität von je 3.200 TEU zum Auftrag, die von Huangpu Wenchong für ungefähr 50 Millionen US-Dollar pro Schiff gefertigt werden.
Deutlicher Schwenk beim Antriebssystem
Von den insgesamt 48 für das Jahr 2026 georderten Neubauten verfügen 36 Schiffe über einen LNG-Dual-Fuel-Antrieb. Dies stellt nach Jahren von Aufträgen für Methanol- und konventionelle Antriebe einen deutlichen Wandel dar.
Mit dem Platzieren einer Gedenkmünze unter dem Kiel hat die Meyer Werft die Montage des zweiten Gigablocks für die „Disney Believe“ begonnen. Das mit Flüssiggas betriebene Kreuzfahrtschiff wird über 1.256 Kabinen bieten.
Um Investitionen und Dekarbonisierungsziele langfristig zu steuern, blickt die Schifffahrtsbranche von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Das Verfahren ermittelt notwendige Schritte für das Jahr 2050.
AIDA Cruises erweitert sein Angebot an Fernreisen ab der deutschen Ostseeküste. Die mehrwöchige Route führt von Warnemünde über Afrika bis nach Mauritius.
Der US-Energiekonzern Chevron steigt verstärkt in die Förderung im Mittelmeer ein. Geplant sind zwei Erkundungsbohrungen sowie die Aufarbeitung von Seismikdaten im Gebiet Lotus.
ConocoPhillips und Venture Global haben einen langfristigen Kaufvertrag über jährlich 1,0 Millionen Tonnen Flüssigerdgas unterzeichnet. Die Lieferungen sollen im Jahr 2030 beginnen.
Der Kreuzfahrtkonzern Carnival Corporation strukturiert seine Marken um. Die Schiffe Arcadia und Queen Anne wechseln in den kommenden Jahren den Betreiber.