149 neue Nachbarn im Meer? Da ist unter Wasser ja ordentlich was los!
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Auf vulkanischen Unterwasserbergen südwestlich von Indonesien wurden 149 bisher unbekannte Arten entdeckt. Die Daten stammen aus Untersuchungen nahe der Weihnachtsinsel sowie den Kokosinseln in Tiefen von 94 Metern bis mehr als 5.400 Metern. Die analysierten Unterwasserberge beherbergen ein deutlich reicheres Leben als der umliegende flache Meeresboden. Unter der Leitung von Forschungsleiter Tim O'Hara haben Wissenschaftler die bislang unberührten Lebensräume erfasst. Zu den konkreten Funden zählen unter anderem eine Seewalze der Gattung Oneirophanta, ein Grünaugenfisch und eine parasitäre Entenmuschel der Gattung Rhizolepas.
Besonderheiten der Unterwasserberge
Die untersuchten vulkanischen Unterwasserberge besitzen ein Alter von 40 bis 120 Millionen Jahren und erreichen einen Durchmesser von bis zu 70 Kilometern. Die Erhebungen bieten Lebensraum für eine im Vergleich zum flachen Meeresboden erheblich vielfältigere Fauna.Trotz der neuen Erkenntnisse ist ungefähr ein Fünftel der weltweiten Ozeane unterhalb einer Tiefe von 1.000 Metern nach wie vor kaum durch Proben untersucht.
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