Originaleintrag, von KI überarbeitet
Dänische Schiffe vor Helgoland
Dänische Kriegsschiffe blockierten Helgoland im Jahr 1684. Vor der Insel lagen die Fregatten Snarensvend und Andrikken, begleitet von weiteren Fahrzeugen. Sie sperrten einen Punkt, der die Wege zur Elbe und nach Hamburg mit kontrollierte.
Oberst Johan Daniel Richelieu brachte Soldaten, Geschütze und Matrosen an Land. Für den Angriff standen auch Mörser bereit, die Granaten in hohem Bogen schießen konnten. Zwölf helgoländische Gallioten wurden aufgebracht, also angehalten und unter dänische Kontrolle gestellt. Diese flach gehenden Segelschiffe gehörten zum Verkehr der Insel.
Helgoland kapitulierte ohne längeren Kampf. Die Insel stand nun unter dänischer Herrschaft, bis sie 1689 wieder an Schleswig-Holstein-Gottorf zurückfiel.